05.10.2020 11:18 |

„Kein Tag zum Feiern“

9 New Yorker Stadtvierteln droht erneuter Lockdown

New York gehörte im Frühling zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Städte weltweit. Fast 24.000 Menschen starben in der Ostküsten-Metropole an den Folgen ihrer Covid-19-Infektion. Wochenlang galten strenge Ausgangsbeschränkungen. Nun wurde, aufgrund der stark steigenden Zahl an Neuinfektionen, die Wiedereinführung von Restriktionen in neun Stadtvierteln angekündigt.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio wird beim Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, die Schließung aller nicht dringend notwendiger Geschäfte und aller Schulen in den betroffenen Gegenden beantragen. „Heute ist leider kein Tag zum Feiern“, so de Blasio.

Lockdowns in Brooklyn und Queens
In den neun betroffenen Vierteln, die allesamt in Brooklyn und Queens liegen, fielen in den vergangenen sieben Tagen mehr als drei Prozent aller Corona-Tests positiv aus. In elf weiteren Gebieten gebe es ebenfalls besorgniserregende Entwicklungen. Der jüngste explosionsartige Anstieg fiel mit den hohen jüdischen Feiertagen rund um Jom Kippur zusammen.

Erst vor wenigen Tagen waren die Kinder und Jugendlichen in New York nach monatelangem Fernunterricht an die Schulen zurückgekehrt. Restaurants durften zudem unter strengen Auflagen ihre Innenbereiche wieder für Gäste öffnen.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).