04.10.2020 09:11 |

Polizei gab Entwarnung

„Bombe“ in Kölner Zug war nicht zündfähig

Entwarnung nach dem Fund einer angeblichen Bombe in einem abgestellten Zug in Köln: Von dem Paket sei keine Gefahr ausgegangen, teilte die Polizei am Samstag mit. Es sei nicht zündfähig gewesen - die Nägel in dem Karton hätten sich mit der vorhandenen Menge Schwarzpulver nur wenige Zentimeter bewegen können.

Spezialisten des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen hatten nach dem Vorfall am Samstag eine Untersuchung eingeleitet. In dem Gegenstand waren demnach unter anderem Nägel und eine geringe Menge Schwarzpulver verbaut, er sei aber nicht zündfähig gewesen. Die Ermittlungen dauerten an.

Eine Reinigungskraft hatte laut Polizei am Freitagabend den Gegenstand in einer auf dem Abstellgleis stehenden Bahn am Bahnhof Deutzer Feld entdeckt. Kräfte der Bereitschaftspolizei sperrten den Bereich ab.

Polizei: Gefahr für Menschen „unwahrscheinlich“
Die Experten gehen laut Polizei davon aus, dass die Nägel bei einer Entzündung durch eine Zündquelle nur wenige Zentimeter bewegt worden wären. „Eine Gefährdung von Menschen und Sachen wäre demnach auch nach Entzündung äußerst unwahrscheinlich gewesen“, erklärte die Polizei.

Am späten Abend war die Durchsuchung der insgesamt 27 Züge auf dem Betriebshof Deutzer Feld und eines abgekoppelten Zugteils in Gummersbach abgeschlossen. Es seien keine weiteren verdächtigen Gegenstände gefunden worden, teilte die Polizei mit. Neben Einsatzkräften waren mehr als 20 Sprengstoffspürhunde aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und der Bundespolizei im Einsatz.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).