21.09.2020 06:53 |

Bei Grenzübertritt

Absenderin des Gift-Briefes an Trump verhaftet

Die mutmaßliche Absenderin des Briefes an US-Präsident Donald Trump, der das gefährliche Gift Rizin enthielt, ist festgenommen worden. Die Verdächtige wurde bei ihrer Einreise von Kanada in die USA geschnappt, berichteten mehrere US-Medien.

Am Wochenende wurde bekannt, dass die Sicherheitsbehörden das potenziell tödliche Schreiben abgefangen hatten. Nun wurde die Absenderin verhaftet, als sie von Kanada die Grenze zum Bundesstaat New York überqueren wollte. Zuvor hatten die Ermittler schon vermutet, dass der Brief aus Kanada stammt. Ein Insider berichtete dem Fernsehsender CNN, dass das Poststück aus St. Hubert im Bundesstaat Quebec abgeschickt wurde.

In dem verdächtigen Umschlag befand sich eine körnige Substanz. Das Sicherheitspersonal erkannte, dass diese wie gemahlene Rizinussamen aussahen. Nach zwei Tests erhärtete sich der Verdacht der Ermittler. Die gesamte Post an den Präsidenten wird an einem entfernten Ort untersucht, bevor sie ans Weiße Haus weitergeleitet wird. Die öffentliche Sicherheit wurde nicht gefährdet, hieß es vom FBI. Die kanadischen Sicherheitsbehörden waren in die Untersuchung involviert.

Geringe Dosis Rizin kann tödlich sein
Nur 500 Mikrogramm Rizin können für einen erwachsenen Menschen tödlich sein - das ist eine Menge, die etwa der Größe einer Stecknadel entspricht. Es kann sehr einfach aus den Samen des Wunderbaums gewonnen werden und es gibt kein Gegengift. Es kann zu Übelkeit, Erbrechen, inneren Blutungen und schließlich auch Organversagen von Leber, Milz sowie Nieren und schließlich auch zum Tod durch einen Kreislaufkollaps führen.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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