Rapid gewann die Liga-Generalprobe gegen Zweitligist GAK mit 1:0. Fast alles blieb geheim. Torschütze Thomas Murg muss nach Stefan Schwabs Abgang in der Offensive mehr Verantwortung übernehmen: „Ich bin bereit, ich werde vorangehen!“
„Man weiß jetzt, was zu tun ist, bleibt in gewissen Situationen ruhiger.“ Da spricht Thomas Murg nicht über seinen Job in Rapids Mittelfeld, sondern über die Paparolle. Vor zwei Wochen wurde der 25-Jährige zum zweiten Mal Vater. Sohn Noah ist entspannt, der grün-weiße Profi auch - aber die Vorfreude steigt. „Das Kribbeln ist da, jetzt geht’s Schlag auf Schlag“, lächelt Murg. Am Freitag startet Rapid in die Liga, dann wartet Gent. „Trotz der Umstände, es geht um die Champions League, das ist ein besonderes Feeling“, weiß Murg. „Wir sind Außenseiter, aber in einem Spiel kann alles passieren.“
Was auch an ihm liegt. Nach Schwabs Abgang soll, nein muss Murg für die offensive Kreativität sorgen. „Wir müssen das aufteilen“, sagt Murg. „Ich habe leider die ganze Meisterrunde verpasst, spüre, dass ich jetzt auf 100 Prozent komme. Ich werde bereit sein, will vorangehen.“ Auf und neben dem Platz: „Ich muss nicht ständig reden, aber habe für jeden ein offenes Ohr.“
Tarnen und täuschen
Über die 90 absolvierten Test-Minuten am Freitag wird in Hütteldorf aber geschwiegen. Alles streng geheim. Keine Ankündigung. Keine Fotos. Keine Aufstellung. Nicht einmal das Ergebnis wollte Rapid verraten. Nur „Sparringpartner“ GAK spielte beim „Tarnen und Täuschen“ auf Facebook nicht mit. Grün-Weiß gewann die Liga-Generalprobe 1:0 (1:0). Torschütze: Murg! Das passt ja …
Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung










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