31.08.2020 11:25 |

Star in Bedrängnis

Thorne: Heiße Fotos bringen Ärger mit Sexarbeitern

Bella Thornes OnlyFans-Account ist ein echter Erfolg: In nur zwei Tagen hat die Ex-Disney-Beauty auf der nicht ganz jugendfreien Fotoplattform zwei Millionen Dollar verdient. Doch mit ihrem Account hat sich die 22-Jährige auch jede Menge Ärger eingehandelt - zum einen von ihren Fans, zum anderen von Sexarbeitern, die die Plattform, die Instagram und Co. gehörig Konkurrenz macht, als Haupteinnahmequelle nutzen.

Seit der Corona-Krise hat sich OnlyFans zum lukrativen Nebengeschäft für so manchen Promi entpuppt. Bestes Beispiel: Bella Thorne, die mit ihrem Account so richtig abcasht. In nur zwei Tagen sahnte die Disney-Darstellerin zwei Millionen Dollar ab. Wer auf der Nackt-Plattform sexy Bilder der 22-Jährigen sehen möchte, muss nämlich zahlen - 20 Dollar für einen Monat, 51 Dollar für drei und 102 Dollar für sechs Monate.

Doch viele Fans blieben nach dem Abschluss des Nackt-Abos enttäuscht zurück. Die Fotos, die Bella auf OnlyFans veröffentlichte, entsprachen nämlich bei Weitem nicht den Erwartungen, die die Schauspielerin in ihren Anhängern geweckt hatte. Zudem sollte man um weitere 200 Dollar tatsächlich Nacktfotos von Thorne erwerben können. Doch die lieferte ihren Followern lediglich Fotos im Bikini, auf denen sie nicht mehr oder weniger zeigte als auch auf Instagram.

Fan-Protest nach Thornes Nackt-Trickserei
Zahllose verärgerte Fans forderten daraufhin ihr Geld zurück, weshalb sich OnlyFans gezwungen sah, neue Zahlungsbeschränkungen auf der Seite zu verhängen. Wie die britische „Sun“ berichtete, habe die Plattform nun eine Preisobergrenze für Fotos und Videos, die man nur per Bezahlung freischalten kann, festgelegt. Zudem wurde eine Obergrenze für Trinkgelder verhängt sowie die maximale Bezahldauer von sieben auf 30 Tage erweitert.

Ganz zum Ärger vieler anderer User von OnlyFans. Eine Sexarbeiterin beschwerte sich gegenüber der „Sun“: „Bella Thorne hat wirklich eine gute Sache für Leute ruiniert, die OnlyFans tatsächlich dazu nutzen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren und ihre Rechnungen zu bezahlen.“

Auf Twitter entschuldigte sich Thorne, die im letzten Jahr für ihren ersten Porno „Him Her“ sogar einen Preis erhielt, für die Probleme, die sie mit ihrem OnlyFans-Account bereits bereitet habe. „Ich habe versucht, mehr Leute auf die Website zu bringen“, versuchte sie die Wogen zu glätten. Zudem habe sie nur vorgehabt, als Promi dafür zu sorgen, dass das Wort „Sexarbeit“ nicht mehr negativ behaftet sei. „In diesem Prozess habe ich euch verletzt und das tut mir wirklich leid.“

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