In Steinerkirchen/Tr.:

Unfall-Kreuzung soll nun erneut geprüft werden

Eine Unfall-Tote vergangene Woche könnte nun den Stein ins Rollen gebracht haben: Auf Anfrage der „Krone“ bei der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land und bei Verkehrslandesrat Günther Steinkellner soll die gefährliche Unfallhäufungsstelle in der Ortschaft Linden in Steinerkirchen/Traun nun erneut geprüft werden.

„Wir möchten, dass hier niemand mehr sterben muss oder schwer verletzt wird“, sind sich die Anrainer-Familien in der Ortschaft Linden in Steinerkirchen an der Traun einig. Seit vielen Jahren fordern sie gemeinsam mit der Gemeindepolitik Sicherungsmaßnahmen für eine gefährliche Kreuzung.

„Hätte früher reagieren sollen“
„Die Sichtverhältnisse wurden verbessert und ein Warnschild versetzt, weitere Maßnahmen waren nicht notwendig“, lässt man seitens der Bezirkshauptmannschaft schriftlich ausrichten. Dass trotzdem immer wieder Unfälle passierten, bei denen Autos, Lkw und Mopedlenker in den Gärten der Anrainer landeten, schien vorerst nicht Grund genug, erneute Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Erst der Unfall mit Todesfolge vergangene Woche – wir berichteten –, scheint nun bei Verkehrslandesrat Günter Steinkellner und der zuständigen Bezirkshauptfrau Elisabeth Schwetz die Hebel in Gang zu setzen. Beide kündigen nun an: „Es wird eine erneute Prüfung stattfinden“. Dazu Anrainer Walter Riegler: „Man hätte mit früherem Reagieren schon so viel verhindern können.“. Mit ihm hoffen acht weitere Anrainer-Familien, dass endlich gehandelt wird. Seit gestern, Montag, hat etwa die Gemeinde vor Ort schon eine mobile Geschwindigkeitsmessung positioniert.

 OÖ-Krone
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Donnerstag, 24. September 2020
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