Nichts mehr übrig blieb in der Nacht auf Samstag in Feldkirchen an der Donau von einem Stadel, der mitten im Ortszentrum völlig abbrannte. Ein Nachtschwärmer hatte die meterhohen Flammen entdeckt und Alarm geschlagen. Die Brandursache ist noch unklar, der Verdacht auf Brandstiftung zumindest nicht ausgeschlossen.
„Als wir hingekommen sind, habe ich gesehen, dass das Feuer auf das Nachbarhaus übergeschlagen ist“, berichtet Einsatzleiter Simon Berger von der Feuerwehr Feldkirchen an der Donau. Die Fenster des Gebäudes, neben dem ein Stadel völlig in Flammen aufging, seien gegen 1 Uhr früh bereits geborsten gewesen.
Das Glück: Das Haus war unbewohnt, auch im Stadel hielt sich niemand auf. Verletzt wurde beim Brand daher niemand.
„Brand mitten am Ortsplatz“
Ein Nachtschwärmer hatte die Flammen in dem Stadel, in dem Holz gelagert war, entdeckt und Alarm geschlagen. „Wir haben von allen Seiten einen Löschangriff gestartet“, sagt Berger. „Die Herausforderung war, dass der Brand mitten am Ortsplatz war. Es gab starken Funkenflug.“
Insgesamt standen sechs Feuerwehren und rund 150 Florianis im Einsatz. Für die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen waren die Arbeiten erst gegen 5 Uhr früh beendet.
Ermittlungen laufen
Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache laufen noch. Brandstiftung kann derzeit wohl zumindest nicht ausgeschlossen werden, denn sowohl Stadel als auch Nachbargebäude waren unbewohnt. Und erst vor Kurzem brannten in der Nachbargemeinde Holzstöße ab ...
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