Die dritte „positive“ violette Nachricht binnen weniger Tage sorgte für wenig Begeisterung: Denn nach dem Comeback von Meistertrainer Peter Stöger als Coach und der Heimkehr von Verteidiger Markus Suttner gab es gestern die Ergebnisse der Covid-19-Tests. Bei einem Testpool, der aus fünf Personen besteht, hatte der PCR-Test am Samstag angeschlagen, danach wurde das betroffene Teammitglied herausgetestet. Dennoch gibt es keinen Grund zur Panik.
Zumindest der Zeitpunkt der schlechten Neuigkeiten war für die Wiener Austria ideal, da man noch vor den jeweiligen Leistungstests und dem ersten Mannschaftstraining in verschiedenen Gruppen bei Spielern und Betreuern getestet hatte. Damit kann der Rest der Veilchen ab heute normal trainieren und muss keinerlei Quarantänebestimmungen einhalten.
„Das ist einfach die Realität, etwas, das auch die anderen Klubs die ganze Saison über begleiten wird. Durch die vielen Tests sind positive Ergebnisse keine echte Überraschung. Wir müssen und werden damit fertig werden, dafür haben wir ja das Präventionskonzept“, lässt Stöger keine Unruhe aufkommen. Der Betroffene weist keinerlei Symptome auf und wurde sofort für zehn Tage unter Quarantäne gestellt. Er muss danach einen negativen Test vorweisen, bevor er wieder zurück an Bord darf.
Test-Doppelpack
Während auf die anderen Austrianer bereits morgen die nächsten Überprüfungen warten - wer dann negativ ist, darf in den beiden Vorbereitungsspielen gegen Slavia Prag am Freitag und Stögers Ex-Klub Borussia Dortmund am Sonntag (in Altach) auflaufen.
Florian Gröger, Kronen Zeitung
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