06.08.2020 10:30 |

In Klagenfurt

Trotz Baustellen in 30 Minuten durch Innenstadt

Vor allem bei Schlechtwetter sorgen die Baustellen in Klagenfurt für Staus, auch in der Innenstadt gab’s nach der Sperre der Paradeisergasse Montag kein Weiterkommen mehr. Rund um die City-Arkaden herrschte zu Stoßzeiten völliges Chaos. Die Situation hat sich tagsüber aber gebessert, wie die „Krone“-Testfahrt zeigte.

Montag und Dienstag schüttete es in Klagenfurt wie aus Kübeln, auch gestern früh regnete es. Darum fuhren viele zum Shoppen in die Einkaufszentren. Zugleich laufen in der Innenstadt seit Montag auch die Sanierungsarbeiten für die Ver- und Entsorgungsleitungen (Gas, Strom, Fernwärme, Schmutz-, Misch- und Regenwasserkanalisation) in der Paradeisergasse – sie werden bis 30. Oktober dauern. Die Zufahrt zum Kardinalplatz ist bis November gesperrt. Auch die Salmstraße wird in den nächsten Wochen generalsaniert.

Verzögerungen in den Stoßzeiten
Bei so vielen Baustellen brauchen Autofahrer gute Nerven: Vor allem in den Stoßzeiten gab es rund um den Lindwurm lange kein Weiterkommen mehr. Auch viele Ausweichrouten waren verstopft. Am besten sollte man großräumig ausweichen. „Es gibt einen eigenen Baustellen-Koordinator, der für diese Situation zuständig ist“, sagt Verkehrsreferent Christian Scheider: „Das schöne Wetter wird die Situation sicherlich entspannen. Da fahren wieder alle Gäste zum See. Und noch eine gute Nachricht; für diesen Sommer ist in Klagenfurt keine weitere Großbaustelle mehr vorgesehen.“

Mit dem „Krone“-Bus auf Testfahrt durch Stadt
Beim Start am Vormittag geht es über die Feldkirchner Straße in Richtung Innenstadt. Auch wenn es keine gröberen Staus gibt, geht es vor allem bei Kreuzungen nur langsam weiter. Die Absperrungen und zahlreichen Fahrverbote in der Innenstadt halten auf. Dennoch scheinen sich Autofahrer, daran gewöhnt zu haben. Die Fahrt durch die Innenstadt dauert dennoch rund 30 Minuten.

Zu leichten Staubbildungen kommt es vor allem auch bei den Zufahrten zu den Parkplätzen und Garagen in der Innenstadt. Mittwoch war zum Beispiel die Lindwurm-Parkgarage gerammelt voll. Wenn man dort parken möchte, sollte man lieber etwas mehr Zeit einplanen.

Dorian Wiedergut
Dorian Wiedergut
Christian Tragner
Christian Tragner
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