02.08.2020 06:39 |

Teamchef beeindruckt

Wolff: „Wir machen uns damit nicht nur Freunde!“

Noch dominanter als jemals zuvor in dieser noch jungen Saison - so präsentierte sich Serien-Weltmeister Mercedes im Qualifying für den heutigen Formel-1-Grand Prix von Großbritannien in Silverstone. Lewis Hamilton, der seine 91. Poleposition herausfuhr, und Valtteri Bottas sorgten für das 66. Front-Row-Lockout! „Wir machen uns im Moment nicht nur Freunde“, so Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

„Es gibt nichts auszusetzen, wir liegen eine Sekunde vor dem drittplatzierten Verstappen. Ich bin wirklich stolz auf die ganze Mannschaft“, freute sich Wolff nach einem durch den Wind beeinflussten Qualifying. Was den 48-jährigen Wiener besonders stolz macht? „Dass unser Auto auf den unterschiedlichsten Strecken stark ist, es hier zeigt, dass es den Seitenwind gut schluckt, sehr fahrbar ist. Dadurch können die Fahrer auch bis ans Limit pushen.“

Der, der das diesmal am besten hinbekam, war einmal mehr, zum bereits 91. Mal in seiner Karriere, Lewis Hamilton. „Das war ein echter Kampf - bei diesen schwierigen Bedingungen wirst du im Auto immer wieder durchgeschüttelt. Und Valtteri hat mich bis zur letzten Sekunde gefordert“, sagte der Weltmeister.

Auf dem Weg zur Poleposition hatte der sechsfache Silverstone-Sieger Hamilton eine kleine Schrecksekunde zu überstehen. Im zweiten Quali-Abschnitt ging dem Superstar das Talent aus, der W11 drehte sich von der Strecke. „Du musst im Qualifying dein Selbstvertrauen von Beginn an aufbauen, da ist so etwas natürlich nicht gut“, erklärte der 35-Jährige. „Ich hab daraufhin ein paar Mal tief durchgeatmet - und am Ende hat’s super gepasst.“

Enttäuscht war Valtteri Bottas. „Weil ich mich super im Auto gefühlt habe, aber dann kam Lewis - und er verdient die Pole“, gratulierte der Finne, betonte aber: „Im Vorjahr hat mich Lewis mit einer anderen Strategie geschlagen, mal sehen, was mir noch alles einfällt.“

Vorsprung eklatant
Im Rennen können sich die „schwarzen Silberpfeile“ wohl nur selbst schlagen, der Vorsprung auf den Rest der Welt ist eklatant. „Wir machen uns im Moment nicht nur Freunde, aber auch das gilt es zu bewältigen, ist besser als Mitleid“, sagt Toto Wolff über die Dominanz.

Richard Köck, Kronen Zeitung

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