Gesundheitsapp hilft:

„Besuchszeit im Spital kann stressig sein“

„Unser Gesundheitsticket kann man zu Hause lösen“, sagt Lukas Drabauer. Er und Albert Ortig entwickelten die App Covidoor, mit der man rasch durch Schleusen in Spitälern kommt. Für die Ferialpraktikanten Betül Özcan und Philipp Leonhardsberger, die Besucher im Kepler Uniklinikum prüfen, ist das hilfreich.

In Spitälern gilt die Regel: „Ein Besucher darf einmal pro Tag eine Stunde lang einen Patienten besuchen“, weiß Betül Özcan. Die Maturantin aus Freistadt hat im Uniklinikum einen Ferialjob, sie empfängt an der Schleuse Leute, die ins Krankenhaus wollen: „In der Besuchszeit wird es stressig“, erzählt sie. „Viele wollen nicht warten oder verstehen nicht, dass nur eine Person pro Patient erlaubt ist.“ Öfters gibt es Probleme mit der Sprache: „Ein Vorteil, dass ich türkisch kann.“

Kontrolle ist wichtig
Ihr Kollege Philipp Leonhardsberger meint: „Wegen Corona ist es wichtig, dass nur Leute reinkommen, die dürfen.“ Sie müssen Besuchern Fragen zur Gesundheit stellen, Fieber messen, Listen führen...

QR-Code als Ticket
Seit der Einführung der App Covidoor kommt man mit dem digitalen Gesundheitsticket rascher durch die Schleuse. „Man beantwortet die Gesundheitsfragen schon zu Hause“, erklärt Lukas Drabauer. Er ist Mediziner und gemeinsam mit Albert Ortig, dem Chef der Linzer Software-Firma Netural, hat er die App entwickelt.

Covidoor öffnete mehrere Türen
„Ist man gesund, erhält man einen QR-Code – das Ticket“, erklärt Ortig. Zweiter Vorteil: „Es kann einfach und gut dokumentiert werden, wer ins Haus kommt. Nach 20 Tagen werden die Daten einer Person gelöscht“, betont Ortig. Covidoor ist auch in Gastrobetrieben, Flughäfen, Unternehmen gut einsetzbar: „Sogar der ÖFB und Kulturveranstalter wie die Salzburger Festspiele interessieren sich schon dafür.“

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Samstag, 26. September 2020
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