Drei Assists fehlen

Rekordverdächtig: Messi jagt Xavi und Müller

Dass Lionel Messi Tore schießen kann, beweist er auch diese Saison mit eindrucksvollen 24 Ligatreffern. „La Pulga“ kann aber auch vorlegen: Drei Spiele vor dem Saisonende steht Messi bei 19 Assists - nur drei weitere fehlen auf den bisherigen Rekord seines ehemaligen Mitspielers Xavi Hernandez und Thomas Müller.

Gegen Valencia konnte Lionel Messi am vergangenen Wochenende mit zwei Assists glänzen, gegen den Stadtrivalen Espanyol Barcelona ist ihm am Mittwoch kein weiterer gelungen. Trotzdem steht der Argentinier vor seinem nächsten Rekord - denn mit 19 Assists in der aktuellen „LaLiga“-Saison fehlen nur noch zwei, um mit Ex-Teamkollegen Xavi Hernandez gleichzuziehen, drei um den - vermeintlich - ewigen Rekord zu brechen. Xavi, der aktuelle Trainer des katarischen Al Sadd Sports Club, war in der Saison 2008/09 auf 21 Vorlagen gekommen. Thomas Müller zog in der vergangenen Bundesliga-Saison mit der Barca-Legende gleich. „La Pulga“, wie Messi genannt wird, bleiben noch jeweils ein Spiel gegen Real Valladolid, Osasuna und Derportivio Alaves, um seinen nächsten Rekord aufzustellen.

Liendl auf Messis Spuren
Übrigens: Der beim Wolfsburger AC unter Vertrag stehende Michael Liendl scheiterte nur knapp am Rekord von Xavi Hernandez. Der Grazer steuerte in der laufenden Bundesliga-Saison 18 Treffer bei und liegt somit aktuell nur einen Assist hinter Lionel Messi. Die österreichische Bundesliga-Saison ist allerdings vorbei. Grund zum Jubel hat Liendel dennoch: Der WAC qualifizierte sich am letzten Spieltag nach einem 3:1 gegen Rapid fix für die Europa League Gruppenphase.

Barca droht der sportliche „Super-GAU“
Zurück zu Barca: Trotz der Topform von Superstar Lionel Messi läuft es bei Barcelona nicht wie gewünscht. Drei Runden vor Schluss liegen die Katalanien, mit einem Spiel mehr, einen Punkt hinter dem ewigen Rivalen Real Madrid. Nach der durchwachsenen Bilanz von Barcelona-Cheftrainer Quique Setién steht dieser bei Fans und Medien teilweise unter heftigem Beschuss. Auch Lionel Messi ist mit dem Rauswurf von dem ehemaligen Trainer Ernesto Valverde nicht zufrieden, zuletzt wurde der Argentinier sogar mit einem möglichen Abgang von Barcelona in Verbindung gebracht.

Präsident stärkt den Rücken
„Quique wird weitermachen. Ich bin ziemlich zufrieden mit der Entwicklung, die wir trotz einiger Unentschieden in den vergangenen Spielen gezeigt haben“, berichtete Josep Maria Bartomeu, Präsident des FC Barcelona, dem spanischen Radiosender RAC1. Doch auch Bartomeu selbst sorgte im Laufe der Corona-Krise für Negativschlagzeilen. Dem Präsidenten und Geschäftsmann wurden schwere Verfehlungen in einer Social-Media-Affäre vorgeworfen. So soll der 57-Jährige eine Firma beauftragt haben, aktive sowie zurückgetretene Spieler in Social-Media-Netzen negativ darzustellen.

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Dienstag, 29. September 2020
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