Mobile Teams

Aktion „Rettungsanker“ startet auf der Donauinsel

Gerade im Sommer ist die Donauinsel bei den Wienern besonders beliebt - ob zum Grillen, Radfahren, Picknicken oder Spazierengehen am Wasser. Leider kommt es dabei auch immer wieder zu unangenehmen Situationen, vor allem für Frauen. Mobile Insel-Teams der Wiener Gewässer starten aus diesem Grund nun mit der Aktion „Ich bin dein Rettungsanker“, eine Kampagne gegen sexuelle Belästigung.

Vor zwei Jahren wurde die Aktion „Rettungsanker“ des Frauenservice Wien ins Leben gerufen. Sie soll aufzeigen, dass sexuelle Belästigung in Wien keinen Platz hat. Dabei werden Mitarbeiter durch spezielle Schulungen für das Thema sexuelle Belästigung sensibilisiert - um dieser entgegenzuwirken. Nicht nur die Wiener Bäder oder Wiener Linien beteiligten sich an der Aktion, 2019 startete der Rettungsanker mit dem Volksgarten in der Lokalszene.

Mobile Teams auf der Wiener Donauinsel im Einsatz

Ab sofort sind auch Teams des mobilen Inselservice der Wiener Gewässer auf der Donauinsel mit dem Fahrrad unterwegs, um in Konfliktsituationen eingreifen zu können. In Schulungen wurden die häufigsten, wie etwa das heimliche Filmen im FKK-Bereich, durchgespielt um im Ernstfall entsprechend darauf reagieren zu können. Ziel ist es, deeskalierend eingreifen und auf Frauen, die von Belästigung betroffen sind, eingehen zu können.

„Der ‘Rettungsanker‘ ist ein sichtbares Zeichen: Sexuelle Belästigung hat auf der Donauinsel und in unserer Stadt keinen Platz! Die mobilen Inselteams sind jetzt speziell vom Frauenservice geschult. Dabei geht es darum, Frauen ernst zu nehmen und sensibel zu reagieren, wenn eine Frau von sexueller Belästigung betroffen ist“, so Frauenstadträtin Kathrin Gaal über den Start für den Rettungsanker bei den Wiener Gewässern. Sie ergänzt: „Frauen und Mädchen sollen sich in ganz Wien sicher und wohlfühlen. Es geht beim ‘Rettungsanker‘ um konkrete Hilfe und um ein respektvolles Miteinander!“

Die Radfahrer des mobilen Inselservice sind täglich bis zu 100 Kilometer auf der Donauinsel unterwegs. 

„Ich bin dein Rettungsanker“: Rund 1.000 Ansprechpersonen im Einsatz

In den letzten beiden Jahren wurden im Rahmen der „Rettungsanker“-Kampagne bereits insgesamt mehr als 1000 Mitarbeiter sensibilisiert und waren als Ansprechpersonen im Einsatz. Das Frauenservice bietet Schulungen an, steht aber auch darüber hinaus mit Wissen zum Thema zur Verfügung. Erstgespräche werden kostenlos angeboten. Infos gibt es unter der E-Mail-Adresse rettungsanker@wien.gv.at 

Juni 2020

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