Die „Krone“ wollte wissen, womit sich die Wiener Bezirksparlamente beschäftigen. Das war gar nicht so leicht. Jetzt wird nachgebessert und die beschlossenen Anträge für alle Bürger veröffentlicht.
Wien leistet sich 23. Bezirksparlamente mit insgesamt 1144 Parlamentariern. Was machen die Bürgervertreter und die Parteien in den mindestens viermal im Jahr stattfindenden Sitzungen der Bezirksparlamente? Das wollte die „Krone“ kürzlich genauer wissen und hat bei der Stadt die Anträge aus allen 23 Bezirken angefragt. Zum Erstaunen der Redaktion und der Stadt selbst, werden diese aber gar nicht zentral gespeichert – bis jetzt.
Nach der „Krone“-Anfrage hat die Magistratsdirektion Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um hier rasch nachzubessern. Und pünktlich zum Sonderlandtag für Transparenz an diesem Freitag stellt die Stadt nun die neue Plattform online.
Beschlüsse im Netz
„Im Sinne der Transparenz werden von nun an jährlich alle angenommenen Bezirksanträge nach Bezirken auf der Homepage der Stadt Wien unter dem Punkt ,Angenommene Anträge aus den Bezirksvertretungssitzungen‘ aufgelistet und veröffentlicht“, heißt es vonseiten der Stadt.
Die „Krone“ durfte bereits einen ersten Blick auf die Ergebnisse werfen: 2023 hat es in Wien 1454 angenommene Bezirksanträge und Resolutionsanträge gegeben. 2023 beläuft sich die Anzahl der Anträge auf bis zu 162 pro Bezirk. Mit der Plattform soll das Interesse an der Arbeit in den Bezirken erhöht werden.
Infos: wien.gv.at
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