05.06.2020 06:00 |

Konsequenzen gefordert

Hofer zu GIS-Skandal: „Daten müssen hierbleiben“

Nach dem Hacker-Angriff auf den ORF-Gebühreneintreiber GIS mit Millionen betroffenen Österreichern wird jetzt der Ruf aus der Politik nach Konsequenzen laut. Für FPÖ-Chef Hofer „müssen die sensiblen Daten in Österreich bleiben“ - die NEOS fordern die Regierung auf, endlich etwas für die Cyber-Sicherheit zu tun.

Wie berichtet, steht eine IT-Subfirma mit serbischen Programmierern im Verdacht, gespeicherte Adressen und Bankkonten von Millionen Österreichern abgesaugt und auf dem virtuellen Schwarzmarkt zum Verkauf angeboten zu haben.

Hofer: „Daten müssen ordentlich verwaltet werden“
Für den blauen Frontmann ist das eine Praxis, die nicht ohne Folgen bleiben darf. Die Vorgangsweise erinnere ihn an jene bei der Post, die in ihren Verteilzentren ebenfalls aus Kostengründen über eine Partnerfirma Mitarbeiter aufgenommen hat. Norbert Hofer: „Gerade der ORF, der mehr als 600 Millionen Euro pro Jahr über die GIS-Gebühren einnimmt, sollte ausreichend finanzielle Mittel haben, um gewährleisten zu können, dass die Daten auch ordentlich und in Österreich verwaltet werden.“

Handlungsbedarf sehen auch die NEOS. „Die Regierung muss etwas tun, damit die Daten der Bürgerinnen und Bürger sicher sind“, so Douglas Hoyos.

Chr. Budin, Kronen Zeitung

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