30.05.2020 13:43 |

Serie gestoppt

Mai war der erste zu kalte Monat seit einem Jahr

Nachricht mit Seltenheitswert in puncto Wetter: Der heurige Mai war laut Wetterexperten etwas zu kühl und ist damit der erste zu kalte Monat seit mittlerweile einem Jahr. Besonders im Norden und Osten war es im „Wonnemonat“ spürbar kühler.

„In Summe war der Monat landesweit etwa ein Grad kühler als im langjährigen Mittel“, heißt es seitens der Experten der Österreichischen Unwetterzentrale. „Besonders markant fallen die Abweichungen im Norden aus“, analysiert Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. Im Mühl- sowie im Oberen Waldviertel liege die Abweichung bei knapp minus zwei Grad, im Donauraum und östlichen Flachland sei es etwa ein Grad kühler gewesen als im Mittel.

Hitzetag brachte Tirol ins Schwitzen
Der Mai hatte jedoch auch einen Hitzetag zu bieten. So kletterte die Thermometermarke am 23. Mai im Oberinntal in Tirol sogar auf bis zu 32 Grad, „somit wurde hier die 30-Grad-Marke etwa zwei Wochen früher als im Klimamittel erreicht. Innsbruck war mit einem Höchstwert von 31,4 Grad somit heuer die erste Landeshauptstadt mit einem sogenannten Hitzetag“, so die Experten.

Und dann kam Tief „Gudrun“ - und mit ihr eine Kaltfront, die Österreich zumindest von Salzburg bis nach Wien nach der lang anhaltenden Trockenheit sogar etwas mehr Regen brachte als im Durchschnitt. Und wo Regen, da eher selten Sonne: Eben diese machte sich im Mai im Vergleich zum April rar, wobei der April außergewöhnlich sonnig war.

Österreich
Wetterdaten:

Frühsommerlicher Junistart vor allem im Westen
Der Juni startet laut Prognose im Osten ähnlich, wie der Mai verlief. So ist für den Pfingstmontag von Salzburg bis Wien und Niederösterreich immer wieder mit Schauern und Regenfällen zu rechnen. Im Westen und Süden kann sich zwischendurch die Sonne durch die Wolken kämpfen, Regentropfen werden hier wohl kaum gesichtet. Ein kräftiges Lebenszeichen gibt der Frühsommer dann am Dienstag im Westen von sich. So kann in Tirol und Vorarlberg mit Temperaturen bis zu 26 Grad gerechnet werden, auch im übrigen Land kann die Thermometermarke die 20-Grad-Schwelle überschreiten.

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