15.05.2020 17:17 |

Neue Tennis-Pläne

ATP sagt Turniere ab! Kitzbühel wird verschoben

Die weltweite Tennis-Tour wird wegen der Corona-Krise bis mindestens 31. Juli pausieren. Das teilten ATP, WTA und Weltverband am Freitag mit. Betroffen ist davon auch das ab 27. Juli geplante Herrenturnier in Kitzbühel. Dessen Direktor Alexander Antonitsch hofft nun auf einen September-Termin, „dann würden wir in Kitzbühel vielleicht sogar einen europäischen Sandplatz-Herbst einläuten können“.

„Das wichtigste Signal ist für uns im Moment, dass unser Turnier nicht abgesagt, sondern verschoben wurde“, erklärte Antonitsch in einer Aussendung. Er hoffe auf einen Termin Anfang September. Die Kitz-Veranstalter wollen nun ausloten, was innerhalb der Regeln der österreichischen Bundesregierung machbar und möglich ist: „Auch, wenn das Turnier stattfinden kann, gehen wir davon aus, dass wir nicht vor vollen Publikumsrängen spielen werden können“, teilten die Generali-Open-Veranstalter Herbert Günther und Markus Bodner mit.

Zuschauer erlaubt?
„Sollte - wie heute angekündigt - im September eine begrenzte Zuschauerzahl zugelassen werden und eine Reduktion beim Preisgeld stattfinden, würden wir nochmals mit einem blauen Auge davonkommen. Ohne Publikum wäre das Auge schon dunkelblau, aber nicht zu spielen, wäre für uns das Worst-Case-Szenario“, sagten die Veranstalter. Im Falle einer Durchführung werde man ein eigenes, limitiertes Online-Karten-Kontingent auflegen.

Kitzbühel soll diesen Plänen nach auf dem Weg zu den auf 20. September verschobenen French Open liegen. Neben Kitzbühel interessieren sich auch weitere große Turniere wie Rom oder Madrid, die bisher der Krise zum Opfer gefallen sind, für neue „Slots“ im Herbst. Die ATP und WTA nehmen die nächste Lagebeurteilung Mitte Juni vor.

US-Open als Ziel
Das nächste Grand-Slam-Turnier, das derzeit gemäß aktuell gültigem Kalender gespielt werden soll, sind die US Open vom 31. August bis 13. September. Die Amerikaner hoffen immer noch, das Turnier zum geplanten Zeitpunkt in New York abhalten zu können-womöglich ohne Zuschauer. Die Anlage dient mittlerweile auch nicht mehr als temporäre Coronavirus-Klinik. Mitte Juni will der US-Verband entscheiden, wie es mit dem US Open weitergeht.

Die Befürchtungen werden freilich immer größer, dass in diesem Jahr überhaupt keine „richtigen“ Profiturniere mehr gespielt werden. Craig Tinley, der Direktor der Australian Open, geht sogar schon für sein nächstes Turnier im Jänner 2021 davon aus, dass nur australische Fans vor Ort zuschauen werden

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Montag, 01. Juni 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.