24.04.2020 13:45

Minister im Talk

Faßmann: „Schüler haben ein Verantwortungsgefühl“

Im krone.tv-Talk mit Katia Wagner erklärt Bundesminister Heinz Faßmann den Plan für das Hochfahren der Schulen: Ab Anfang Mai starten die Maturavorbereitungen, ab Mitte Mai sollen alle 6- bis 14-Jährigen wieder in die Schule gehen, ab Ende des Monats dann auch alle anderen. Für die Schüler gelten allerdings besondere Hygienemaßnahmen. Strafen bei Corona-Verstößen wird es aber nicht geben, denn: „Ich bin ein Strafen-Realist. Die Schüler haben begriffen, dass wir in einer schwierigen Zeit leben. Das wird ganz ohne Strafen gehen.“

Gerade beim Schulbetrieb sei „Vorsicht und Umsicht geboten“, um den „fragilen Zustand des Erfolges“ hinsichtlich der Infektionszahlen nicht zu gefährden. In Schulen würden auf engem Raum eine hohe Anzahl von Menschen zusammenkommen. Deswegen soll es auch eine Art „Schichtbetrieb“ geben, wonach die Schulklassen in sich abwechselnde Gruppen geteilt werden. Auch an einem Plan für Universitäten werde derzeit gearbeitet, Massenvorlesungen seien in dieser Zeit allerdings schwierig.

(Bild: stock.adobe.com, krone.at-Grafik, krone.tv, APA/HELMUT FOHRINGER)

„Habe Respekt vor einer zweiten Infektionswelle“
Minister Faßmann betont, dass es das Ziel sein muss, „dass es keinen Flächenbrand mehr gibt, sondern nur noch einzelne Glutnester“. Generell stehen die Maßnahmen alle unter der Prämisse, alles zu tun, damit eine zweite Infektionswelle verhindert wird. „Wenn uns das gelingt, können wir vielleicht mit Corona umgehen“, so der Bildungsminister.

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