23.03.2020 16:00 |

„Externer Mitarbeiter“

EU-Parlament beklagt erstes Corona-Todesopfer

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie ist ein Angestellter des Europäischen Parlaments an dem Virus gestorben. Bei dem Todesopfer handle es sich um einen „externen Mitarbeiter“, sagte ein Parlamentssprecher am Montag. Sein Tod sei nach bisherigen Erkenntnissen auf das Coronavirus zurückzuführen. Aus Parlamentskreisen verlautete, bei dem Verstorbenen handle es sich um einen Italiener im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, der im IT-Bereich des Parlaments gearbeitet habe.

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Zuvor hatten sich bereits mehrere Mitarbeiter der EU-Kommission, des Europäischen Rats und des EU-Parlaments mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

EU-Brexit-Unterhändler Michel Barnier infiziert
Betroffen ist auch EU-Brexit-Unterhändler Michel Barnier, der sich in seiner Heimat Frankreich in Quarantäne befindet. Die Folgen der derzeitigen Krise für die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen der Europäischen Union zu Großbritannien sind vorerst nicht absehbar. Großbritannien hatte die EU Ende Jänner verlassen, doch hat sich wegen einer bis Jahresende angesetzten Übergangsphase im Alltag noch nicht viel geändert. Sollte jedoch bis Ende der Frist keine Vereinbarung über ein Freihandelsabkommen gelingen, droht ein harter Bruch - mit neuen heftigen Belastungen für die Wirtschaft.

Belgien schottet sich ab
Die EU-Institutionen und -Behörden haben viele Mitarbeiter in die Heimarbeit geschickt. Belgien hat seine Grenzen, Schulen, Bars und Restaurants geschlossen und Massenveranstaltungen untersagt. Für nicht notwendige Unternehmungen außer Haus werden Strafen verhängt. Bislang gibt es 3743 bestätigte Corona-Fälle, 88 Menschen starben. Die Behörden gehen aber von deutlich höheren Infektionszahlen aus.

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