21.03.2020 09:08 |

Corona-Betrug

Guatemala: Mann wegen falscher Impfung verhaftet

In Guatemala soll ein Mann versucht haben, angebliche Impfungen gegen das neuartige Coronavirus zu verkaufen. Der „angebliche Arzt“ wurde im Ort Chisec im Zentrum des mittelamerikanischen Landes festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Anrainer hatten ihn demnach angezeigt, weil er sie habe betrügen wollen. Örtliche Medien veröffentlichten ein Video aus den sozialen Medien, in dem der Mann eine Impfkampagne in Chisec ankündet. Die Preise seien sehr vernünftig, sagt er darin. Kuba hat am Donnerstag seine Grenzen für Besucher aus dem Ausland geschlossen.

In der Coronavirus-Pandemie sind weltweit inzwischen mehr als 11.000 Menschen ums Leben gekommen. In Lateinamerika sind es bisher mindestens 30 Todesfälle in zehn verschiedenen Ländern, davon einer in Guatemala. Die erste Infektion in der Region wurde am 26. Februar in Brasilien registriert.

Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus schließt deshalb Kuba für einen Monat seine Grenzen für Besucher aus dem Ausland. Die Maßnahme gelte ab Dienstag, kündigt Präsident Miguel Diaz-Canel an. Kubaner und ausländische Einwohner dürften weiterhin einreisen, müssten aber für 14 Tage in Quarantäne.

21 Infizierte auf Kuba
Der Handel soll aufrechterhalten werden und ausländische Besucher könnten in ihre Heimat zurückkehren. Kuba ist eines der letzten Länder in der Region, das eine Grenzschließung verhängt, während das Virus sich in Lateinamerika und der Karibik zunehmend ausbreitet. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Kuba stieg auf 21, bei zehn handelt es sich um Ausländer.

Argentinien: 250 Festnahmen wegen Ausgangssperre-Verstoß
Bereits am ersten Tag der weitgehenden Ausgangssperre aufgrund der grassierenden Coronavirus-Pandemie sind in Argentinien fast 250 Menschen wegen Verstößen gegen die Anordnung festgenommen worden. Unter den Festgenommenen seien eine mit dem Coronavirus infizierte Ärztin, ein alkoholisierter Polizist und ein Jogger gewesen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Télam am Freitag. In Argentinien gibt es derzeit 158 bestätigte Coronavirus-Fälle. Drei Menschen sind bisher an der Erkrankung Covid-19 gestorben.

Kolumbien verhängt dreiwöchige Ausgangssperre
Auch Kolumbien verhängt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus eine knapp dreiwöchige Ausgangssperre. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit trete am Dienstagnacht in Kraft und solle bis zum 13. April dauern, kündigt Präsident Ivan Duque an. In dem südamerikanischen Land sind bisher 158 Infektionsfälle bestätigt.

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