Coronavirus in OÖ:

Urlaub in Tirol: Jetzt hat es Polizisten erwischt!

Mittlerweile 507 Oberösterreicher haben sich laut Gesundheitsministerium (21. März 8 Uhr) mit dem Coronavirus (Covid-19) infiziert. Nach Urlaub in Tirol hat es nun auch Polizisten erwischt.

Landesweit liegen derzeit achtzehn Corona-Opfer in Spitälern, eines davon muss auf der Intensivstation betreut werden. Erfreulich ist, dass sich vier Landsleute vollständig von dem neuartigen Virus erholt haben. 507 Oberösterreicher sind mit dem COVID-19-Virus infiziert, 4656 Oberösterreicher in häuslicher Quarantäne.

Urlaub in Tirol
Zu den Quarantänefällen gehören auch 51 Polizisten, die in Tirol auf Urlaub waren, sowie eine Beamtin, die nachweislich an Corona erkrankt ist. Zu den rund 4300 regulären Bediensteten der Polizei in Oberösterreich (davon 3900 Polizisten und 400 Verwaltungsbedienstete) wurden von der Landespolizeidirektion noch weitere 450 Polizeischüler angefordert. Sie sollen zur Eindämmung beitragen.

Studenten als Aufreger
Für Unverständnis, Ärger und Kopfschütteln sorgen Studentenpartys von JKU-Studenten, die in einem Studentenheim stiegen. Ein vermeintlicher Teilnhemher wurde mittlerweile positiv auf Corona getestet. Nun droht Rektor Meinhard Lukas sogar mit Rausewurf. 

Schloss als Quartier
Die Stadt Linz stellt im Jägermayrhof und im Jugendgästehaus der AK Ersatzquartiere (in Summe 180 Betten) zur Unterstützung des Gesundheitswesen zur Verfügung. Das Land Oberösterreich hat für den Notfall 595 zusätzliche Spitalsbetten für Erkrankte, die keine Intensivbetreuung brauchen, aufgestellt. Die Plätze wurden in den Kliniken Schallerbacherhof (120) und Bad Hall (122) sowie im dortigen Landesgästehaus (67), weiters im Bildungshaus Schloss Zell an der Pram (80), im ehemaligen Seniorenzentrum Leumühle Pupping (42 sofort, 146 gesamt) und im Schloss Haus im Mühlviertel (60) eingerichtet.

Grenzkontrollen
Das Bundesheer wird in Oberösterreich mit 160 Soldaten die Polizei unterstützen. Zu ihren möglichen künftigen Aufgabenbereichen zählen die Unterstützung bei Grenzkontrollen, die Sicherung des Flughafens Hörsching sowie die Desinfektion von Leitzentralen von Behörden- und Blaulichtorganisationen.

Masken, Handschuhe
Um für ausreichende Lagerbestände bei medizinischem Verbrauchsmaterial zu sorgen, hat das Land Oberösterreich eine große Beschaffungsaktion gestartet. Konkret geht es um den Einkauf von zentralen medizinischen Verbrauchsgütern wie Schutzbekleidung, Untersuchungshandschuhe, Schutzmasken, Händedesinfektionsmittel, Schutzbrillen und Beatmungsgeräten. Nun wurde die erste große Bestellung in Auftrag gegeben.

Fünf heimische Firmen
Fünf oberösterreichische Firmen kamen zum Zug. Aktuell wurde nun die Produktion und Lieferung von einer Millionen Schutzmasken FFP2, 150.000 Schutzmasken FFP3, von Faceshields und Schutzoveralls, sowie von 200 Beatmungsgeräten beauftragt. Diese Schutzmasken sind beispielsweise aufgrund der Möglichkeit der Dampfreinigung bis zu 80-mal einsetzbar.

Am zweitstärksten betroffen
Oberösterreich ist nach Tirol (568) am zweitstärksten betroffen. Die restlichen Bundesländer: Niederösterreich (390), Salzburg (175), Steiermark (350), Vorarlberg (215), Wien (350), Burgenland (35) und Kärnten (74). Gesamtübersicht in OÖ (Stand 20. März):

  • Linz 67
  • Steyr 7
  • Wels 21
  • Braunau 7
  • Eferding 6
  • Freistadt 21
  • Gmunden 14
  • Grieskirchen 12
  • Kirchdorf 14
  • Linz-Land 46
  • Perg 42
  • Ried 12
  • Rohrbach 27
  • Schärding 11
  • Steyr-Land 19
  • Urfahr-Umgebung 68
  • Vöcklabruck 18
  • Wels-Land 27
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Freitag, 05. März 2021
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