19.03.2020 10:18 |

Vorarlberg, Tirol, OÖ

Landeseigene Baustellen teilweise eingestellt

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden in einigen Bundesländern die landeseigenen Baustellen gestoppt. Vorarlberg gab diesen Schritt bereits am Mittwochabend bekannt, am Donnerstag folgten Tirol und Oberösterreich.

„Es ist uns bewusst, dass die vorübergehende Einstellung der Bauarbeiten im Straßennetz des Landes eine große wirtschaftliche Herausforderung für die Unternehmen ist und Unsicherheiten für die Mitarbeiter mit sich bringt“, erklärte der Tiroler Straßenbaureferent und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP). Man wolle aber die Gesundheit all jener, die auf den Baustellen arbeiten, bestmöglich gewährleisten.

Zumindest provisorisch fertiggestellt werden nur Bauvorhaben zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit, wie etwa die Sanierung der Innbrücke an der Mötzer Straße nach einem Katastrophenschaden.

Land Vorarlberg schließt seine Baustellen
Das Land Vorarlberg hat seine Baustellen ebenfalls geschlossen. Davon betroffen sind sowohl die Baustellen im Straßen- als auch im Hochbau. Die Situation auf den Baustellen sei „sehr komplex“, die Coronavirus-Sicherheitsmaßnahmen - etwa das Einhalten von Ein-Meter-Abständen zwischen den Arbeitern - seien nicht zu erfüllen, sagte der zuständige Landesrat Marco Tittler (ÖVP) am Mittwochabend in einer Video-Konferenz.

Bezüglich des sozialen Wohnbaus betonte der Landesrat, dass Anlagen kurz vor der Fertigstellung nun auch zu Ende gebracht würden. Es müsse bei diesen Anlagen niemand die Sorge haben, dass es zu Verzögerungen beim Einzugstermin komme.

Einen Baustopp im privaten Bereich gebe es aber nicht, so Tittler. Wo die gesetzlichen Vorgaben und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden können, seien Bauarbeiten weiter möglich.

Auch Oberösterreich stellt alles ein
Das Land Oberösterreich stellte am Donnerstag alle Straßenbaulose ruhend, sowohl Eigenregiebaustellen der Straßenmeistereien als auch an Baufirmen vergebene. Brücken- und Straßenmeistereien seien im Notdienst-Modus, die Tunnelüberwachungszentrale bleibe rund um die Uhr besetzt, teilte Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) am Donnerstag mit.

Alle für die Gewährleistung der Sicherheit erforderlichen Tätigkeiten, wie etwa regelmäßige Streckendienste, erfolgen weiterhin. Die Straßenmeister sind zu den üblichen Dienstzeiten da, die Mannschaft in Einsatzbereitschaft. Aktuell habe die Gesundheit der Menschen Priorität, das Infrastrukturressort arbeite aber bereits an Maßnahmen für ein oberösterreichisches Konjunkturpaket im Straßenbau nach überstandener Corona-Krise.

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