18.03.2020 12:34 |

Festnahme: Klagenfurt

Kärnten bleibt daheim: Nur wenige Anzeigen

Die gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus verhängten Ausgangsbeschränkungen werden laut Polizei in Kärnten von der Bevölkerung weitgehend eingehalten. „Am ersten Tag hatten wir ein paar Anzeigen gegen Uneinsichtige“, sagte Polizeisprecher Mario Nemetz zur APA. Seit Dienstag kamen zu den sechs Anzeigen keine neuen hinzu. Am Montag hatte es auch zwei Festnahmen gegeben.

Zwei Männer hatten in einem Innenstadtpark in Klagenfurt gemeinsam Alkohol getrunken. Als sie aufgefordert wurden, nach Hause zu gehen, zeigten sich die Betrunkenen uneinsichtig und wurden aggressiv. Die Beamten sperrten sie vorübergehend ein. Der Zwischenfall sei aber eine Ausnahme, betonte Polizeisprecher Mario Nemetz. Generell werde eingeschritten, wenn mehrere Menschen zusammenstehen. Sie werden dann informiert, dass sie nach Hause gehen sollen.

Bei den Grenzkontrollen, die auch vom Bundesheer unterstützt wurden, gab es zunächst keine Zwischenfälle, sagte Nemetz. „Der Güterverkehr rollt, Individualverkehr gibt es natürlich deutlich weniger.“ Laut Auskunft der Bezirkshauptmannschaft Villach-Land gab es bis inklusive Dienstag am Grenzübergang zu Italien in Thörl-Maglern (Autobahn und Bundesstraße) mehr als 6.000 Gesundheitschecks. 116 Personen wurden abgewiesen, 261 einreisende Österreicher begaben sich in Heimquarantäne und 1.411 Mal wurde eine Durchreise ohne Stopp in Österreich gewährt.

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