18.03.2020 09:34 |

Letzte-Minute-Flug

Harry und Meghan in Kanada in Quarantäne

Prinz Harry ist in letzter Minute nach Kanada zurückgekehrt, bevor Ministerpräsident Justin Trudeau am Montag bekannt gab, dass die Grenzen für alle Nicht-Kanadier geschlossen werden. Ausgenommen sind nur US-Bürger. Der britische Prinz ist nun mit Ehefrau Meghan und Sohn Archie sowie mehreren Angestellten und Sicherheitsleuten in seinem Haus an der kanadischen Westküste in Quarantäne.

Britischen Medien zufolge ist der Prinz in großer Sorge um seinen 71-jährigen Vater Prinz Charles und seine in Kürze 94-jährige Großmutter Queen Elizabeth II., die aufgrund ihres hohen Alters besonders vor dem Coronavirus geschützt werden müssen. Er habe ihnen gesagt, sie sollen sich schützen. Zugleich sei er froh, es noch rechtzeitig zu Frau und Kind in Kanada geschafft zu haben. Die Queen hat bereits Vorkehrungen getroffen und beginnt ihre Osterferien auf Schloss Windsor eine Woche früher. Charles hat alle Reisen abgesagt. 

Personal trägt Latex-Handschuhe
Das Personal in Vancouver Island, wo Harry und Meghan sich nach ihrem Ausstieg aus dem britischen Königshaus niedergelassen haben, soll von Herzogin Meghan streng angewiesen worden sein, höchste Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Einkäufe für den Haushalt müssen mit Latex-Handschuhen erledigt werden.

Ein Vertrauter sagte der „Daily Mail“, dass nur ganz wenige Personen sich ihr, Harry und Archie nähern dürfen. „Sie hält Kontakte auf dem absoluten Minimum.“ Sie selbst sei sehr darauf bedacht, ihr Gesicht nicht zu berühren und ihre Hände oft zu waschen. Sie habe aber auch gesagt: „Panik sei jetzt nicht gut. Dies sei in ihrem Haus einfach keine Option. Sie will nicht, dass Archie unnötigem Stress und Spannungen ausgesetzt ist. Ihr Heim ist ihr sicherer Hafen und es soll ein Platz des Friedens und der Ruhe sein.“

Plattform für mentale Krisen
Das Herzogpaar von Sussex will die Zeit in der Isolation nützen und sich für psychologische Themen engagieren. Das Paar ist überzeugt, dass die Pandemie auch eine mentale Gesundheitskrise sei - ein Thema, das Prinz Harry schon seit Jahren beschäftigt. Freunde verrieten, dass auch er sich im Augenblick „im Nirgendwo hilflos und isoliert fühlt“, er aber „dankbar sei, dass sie alle als Familie zusammen sein können“. Meghan habe ihren engsten Freunden gesagt, auch wenn sie sich jetzt isolieren, dass dies nicht heiße, dass sie nicht nach ihren Möglichkeiten auch anderen helfen werden.

„Sie sitzen nicht zu Hause herum und tun nichts. Meghan hat ihrem engsten Kreis gesagt, dass das, was auf der Welt passiert, auch eine mentale Krise ist. Sie arbeiten an einer Organisation, die ein Online-Hilfsprogramm für die in der augenblicklichen Situation besonders Verletzlichen anbieten soll.“ Meghan denke dabei besonders an Mütter, die an postnatalen Depressionen leiden. Sie habe gesagt: „Menschen, die niemand sonst haben, brauchen die Rückversicherung, dass sie nicht allein gelassen sind.“

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