16.03.2020 16:51 |

Kurse brechen ein

Börsen eröffnen tiefrot: ATX mit minus 12%!

Die Sorgen wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben die Börsenkurse weltweit weiter einbrechen lassen. Trotz geldpolitischer Notfallaktionen der Notenbanken weltweit sind vor allem die europäischen Börsen mit schweren Verlusten in den Handelstag gestartet. Der Wiener Aktienindex ATX war gegen 14 Uhr gut 12 Prozent und rutschte damit unter die Marke von 1800 Punkten.

Erst in der Vorwoche hatte der ATX mit einem einzelnen Tagesverlust von mehr als 13 Prozent den schwächsten Handelstag seiner Geschichte verzeichnet. Seit Jahresbeginn liegt der Index derzeit schon mehr als 44 Prozent im Minus und hat sich damit fast halbiert.

Wegen der Furcht vor einer weltweiten Rezession durch die Coronavirus-Pandemie fiel der deutsche Aktienindex DAX am Montag um knapp neun Prozent auf ein Fünfeinhalb-Jahres-Tief von 8.413,99 Punkten. Auch die Handelsplätze in London - dort gab der FTSE-100 um 6,20 Prozent nach -, Paris, Madrid und Mailand verbuchten Kursverluste in ähnlicher Größenordnung.

Talfahrt an Börsen in Asien und Australien
Auch an den bedeutenden Börsen in Asien und Australien - dort brach der rohstofflastige ASX All Ordinaries um 9,52 Prozent ein - ging die Talfahrt am Montag weiter. In Tokio war es mit einem zeitweise noch spürbaren Stabilisierungsversuch wieder vorbei, als sich an den übrigen Weltbörsen ein erneuter Kursrutsch abzeichnete. Der Shanghai Composite ging um 3,40 Prozent tiefer aus dem Handel, der Hang Seng in Hongkong gab um 4,03 Prozent nach.

Absackende US-Futures und ein sich abzeichnender Kurseinbruch in Europa sorgten auch bei den in Japan aktiven Anlegern wieder für Kopfzerbrechen. Der japanische Leitindex Nikkei-225 verlor 2,46 Prozent auf 17.002,04 Punkte, verteidigte damit aber gerade noch die runde 17.000-er Marke. Der starke Yen belastete die Exportwerte.

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