05.03.2020 09:46 |

Keine Zeit fürs Spital

Kleine Charlotte kam noch zu Hause auf die Welt

Geplant war der Weg ins Krankenhaus, doch damit war die kleine Charlotte offensichtlich nicht einverstanden. Offenbar wollte sie gleich ihr neues Zuhause kennenlernen und erblickte überraschend noch in der Wohnung ihrer Eltern Kerstin und Mathias Lehner in Wien-Hernals das Licht der Welt.

Auch die Einsatzkräfte der Johanniter dachten am 3. März an einen Routineeinsatz, als sie mittags aufgrund der bevorstehenden Geburt gerufen wurden, um die schwangere Frau ins Krankenhaus zu bringen. Doch daraus wurde nichts mehr, wie sie, am Einsatzort angekommen, feststellten. Die werdende Mutter hatte bereits einen Blasensprung und die Wehen traten in kurzen Abständen ein.

„Ab diesem Zeitpunkt war klar, das geht sich nicht mehr aus. Wir bleiben hier“, erzählt der Johanniter-Rettungssanitäter Dominik Ofner. „Also haben wir das Storchennest (Geburtsutensilien wie Klemmen, Windeln und dergleichen, Anm.) vorbereitet und versucht, die Mutter so gut wie möglich zu unterstützen.“

Bald nachdem der Notarzt eingetroffen war, war es auch schon so weit: Klein Charlotte erblickte das Licht der Welt. „Es ging alles sehr schnell und ich war froh, dass die Sanitäter schnell bei uns waren“, erzählt Mama Kerstin.

„Haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt“
Nach einer kurzen Erholungsphase wurden Mutter und Kind ins St.-Josef-Krankenhaus gebracht, wo die weiteren Routineuntersuchungen gemacht wurden. Das neue Familienmitglied ist gesund und wohlauf. Charlotte wiegt 3330 Gramm und ist 50 cm groß.
„Die Geburt war sehr entspannt, weil das Team sehr ruhig und professionell gearbeitet hat. Wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt“, lobt Vater Mathias das Einsatzteam.

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