"Es ist ja auch kein Wunschkonzert, dass jeder Spieler sich wünschen kann, wo er spielt - und genauso ist es in der Kapitänsfrage", betonte Ballack. "Wenn das der Philipp anders sieht, dann sollte er zum Trainer gehen", ergänzte der 33-Jährige, "der Trainer wird das dann entscheiden." Er selbst habe sich wegen seiner Verletzung, die er sich vor der WM zugezogen hatte, nicht einbringen können. Der Routinier kündigte auch ein klärendes Gespräch mit Lahm beim nächsten Treffen an. "Ich werde mit dem Philipp noch das eine oder andere Wort sprechen."
Die Rückkehr zu Bayer Leverkusen, wo er von 1999 bis 2002 bereits spielte, hatte emotionale und sportliche Gründe, erklärte Ballack. "Es war wichtig für mich, wieder um die deutsche Meisterschaft mitspielen zu können." Die ersten Gespräche zu einem Wechsel seien beim Abschiedsspiel von Bernd Schneider im Mai geführt worden, erläuterte Ballack.
Ballack hofft auf rasches Comeback
Der 33-Jährige, der von Chelsea zurück ins Rheinland wechselte, hofft nach seiner Verletzung auf eine schnelle Rückkehr: "Ich versuche, in den nächsten Tagen mit dem Lauftraining zu beginnen." In der ersten Runde der deutschen Bundesliga (21./22. August) will Ballack bereits wieder auf dem Platz stehen.
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