Völlig überfüllt

Pferd, Ponys und ein Fohlen in Anhänger gepfercht

Auf gerade einmal knapp neun Quadratmetern Fläche sind neun Ponys, ein Pferd und ein Fohlen in einem Lkw-Anhänger eingepfercht gewesen und haben in derart beengter Lage Hunderte Kilometer zurückgelegt. In St. Valentin in Niederösterreich war die Tortur zu Ende - der Lkw-Zug wurde gestoppt, die Tiere befreit.

Der Tiertransporter war in den Niederlanden gestartet und sollte via Deutschland und Österreich nach Ungarn fahren. Am Sonntag fiel der Lkw samt Anhänger im Stadtgebiet von St. Valentin allerdings Polizisten ins Auge - denn der Kraftwagenzug war offensichtlich überladen.

Bei der Nachschau im Anhänger zeigte sich: Auf einer Ladefläche von nicht einmal neun Quadratmetern standen neun Ponys, ein Pferd sowie ein Fohlen dicht gedrängt nebeneinander - gesetzlich zulässig wäre eine Mindestfläche von 12,15 Quadratmetern gewesen, informierte die Polizei.

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Tiere bekamen Heim auf Zeit
Auch Nachweise über Pausen, Fütterung und Tränkung der Tiere konnte der Lenker, ein 45 Jahre alter Ungar, nicht vorlegen. Zudem hatten drei der Tiere auch keine erforderlichen Pässe für den Transport. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro bezahlen und wurde angezeigt. Die Tiere wurden zunächst von einer Amtstierärztin untersucht und fanden in der Folge auf Anordnung der Bezirkshauptmannschaft Amstetten in Enns ein Heim auf Zeit.

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Mittwoch, 23. September 2020
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