"Der Verbandspräsident wird Maradona für das AFA-Exekutivkomitee um einen Bericht und eine Bilanz sowie um einen Plan bitten, um das Arbeitsverhältnis für weitere vier Jahre zu erneuern und einen Bogen von 2010 bis zum Abpfiff des letzten Spiels in Brasilien 2014 zu schlagen", sagte Bialo. Die Entscheidung über die Zukunft Maradonas liegt formal beim Exekutivkomitee, aber die Mitglieder richten sich nach Grondonas Vorgaben.
Gerüchte um Drogen-Rückfall
Maradona hat sich seit der 0:4-Niederlage im WM-Viertelfinale gegen Deutschland kaum noch geäußert. Nach seiner Rückkehr in die Heimat zog er sich in sein Haus zurück und mied die Öffentlichkeit. Gerüchte, denen zufolge er einen Rückfall in die Drogen- und Alkoholsucht erlitten habe, hat sein Arzt am Montag dementiert. "Maradona geht es gut. Er ist nur wütend und denkt über seine Zukunft nach", sagte Alfredo Cahe.
Der Mediziner kritisierte Medienberichte, wonach Maradona an schweren Depressionen leide. "Er ist logischerweise ein bisschen niedergeschlagen. Aber er ist nicht zutiefst deprimiert", so Cahe. "Er hat wegen der Niederlage nicht resigniert, sondern er ist wütend, weil ihm der Sieg durch die Lappen ging."
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