Hubschrauber-Einsätze

Zwölf Schüler und Lehrer vom Krippenstein gerettet

Es waren bange Augenblicke, die eine Skischulklasse aus dem Bezirk Linz-Land am Donnerstag zu überstehen hatte. Die zwölf Schüler und ihr Lehrer hatten sich bei der Abfahrt im freien Gelände am Krippenstein in Oberösterreich verirrt, konnten weder vor noch zurück. Zwei Kinder verletzten sich dabei auch leicht. Bergrettung und Polizei eilten ihnen zu Hilfe.

„Die Situation war schon ernst“, sagt Pascal Preimesberger von der Alpinpolizei Gmunden. Um 12.27 Uhr hatte ihn und seine Kollegen die Alarmierung erreicht, dass sich eine 13-köpfige Skischulgruppe am Krippenstein im Bereich der Variante Schönberg verfahren hatte und nicht mehr weiter konnte. „Wir sind dann mit Bergrettung, freiwilligen Helfern und Helikopter ausgerückt“, so Preimesberger.

Windig und kalt
Die zwölf Kinder (zwölf bis 14) und ihr Lehrer (27) aus dem Bezirk Linz-Land wurden rasch gefunden. „Es war sehr windig und den Kindern sehr kalt, zwei von ihnen hatten sich auch leicht verletzt“, erklärt Florian Höll, Einsatzleiter der Bergrettung.

Im Spital verarztet
Die Verletzten wurden vom Heli Martin 1 ins Spital Bad Ischl geflogen und dort ambulant verarztet, sieben weitere Schüler in vier Flügen von der Flugpolizei Linz ins Tal transportiert. Der Lehrer und die drei restlichen Kinder wurden von Bergrettern in Sicherheit gebracht. Höll: „Allein wären sie zu schwach gewesen. Wir sind froh, dass alles noch relativ glimpflich geendet hat.“

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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Montag, 28. September 2020
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