Skandal in England

Einlaufkinder müssen fürs Händchenhalten zahlen

Einmal im Leben mit den großen Fußball-Idolen auf das Spielfeld laufen - das ist der Traum vieler Kinder. In England kann die Erfüllung der Träume aber auch teuer werden. Denn wie der „Telegraph“ nun berichtete, verlangten einige Premier-League-Klubs in der Vergangenheit richtig viel Geld fürs Händchenhalten mit den Stars. 

So soll etwa West Ham bis zu 830 Euro für das sogenannte „Mascot Package“ verlangt haben. Und das, obwohl der Ex-Klub von ÖFB-Star Marko Arnautovic jährlich rund 139 Millionen Euro nur durch die Verwertung der TV-Rechte kassiert. Aber auch bei Konkurrent Norwich City werden bis zu 600 Euro - so man mit dem Kapitän aufs Feld will - fällig. Um als Einlaufkind eines anderen Spielers eine Chance zu haben, reichen 499 Euro.

Nun ist die Aufregung in England groß. Nur wohlhabende Eltern hätten die Chance, die Träume ihre Kinder wahr werden zu lassen, heißt es. Der Vorsitzende des Digital-, Kultur-, Medien- und Sport-Ausschusses des britischen Parlaments, Julian Knight, schimpft: „Das richtet sich gegen den Geist des Fußballs, der seine Wurzeln in der Arbeiterklasse hat.“ Immerhin: Top-Klubs wie Arsenal, Chelsea, Liverpool, Manchester City und Manchester United verlangen kein Geld, da werden die Plätze verlost.

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