09.02.2020 11:30 |

Austria Lustenau

Hoffen auf das Traumlos „Wacker“

Auch am Tag nach dem Cup-Krimi der Lustenauer Austria, die dank eines 7:6 nach Elferschießen im Semifinale steht, ist die Freude riesengroß! Und die Spannung: Denn bereits heute Abend erfährt die Mählich-Truppe, gegen wen es in der Runde der letzte vier gehen wird. Klar ist auf jeden Fall, gegen wen man nicht antreten möchte...

„Ich hoffe meine Jungs lassen es jetzt ordentlich tuschen“, jubelte Trainer Roman Mählich mit seinem Team nach dem Aufstieg ins Halbfinale des ÖFB-Cups. Zwei Tage lang hat die Mannschaft nun frei, darf den Einzug ins ÖFB-Cup-Halbfinale entsprechend feiern. Und alle blicken heute Abend sicherlich gespannt auf die Bildschirme, wenn in der Halbzeitpause der Partie Amstetten - Salzburg das Semifinale ausgelost wird. Wunschgegner? „Salzburg sicher nicht", zwinkerte der Coach mit den Augen.

Das Traumlos wäre ein Heimspiel gegen Wacker Innsbruck. Mal schauen, ob die Glücksfee mitspielt. Mit Wattens haben die Lustenauer jedenfalls bereits einen Tiroler Klub auf der Abschussliste. Eiskalt versenkten die Lustenauer im Elferschießen ihre fünf Kugeln ins Netz, während bei Wattens „Major“ Stefan Maierhofer als letzter Schütze nur die Latte traf.

Das große Happy-End

Dass Thomas Mayer zum finalen Schuss antrat und bombensicher traf, setzte der Dramaturgie dieser Cupschlacht das Happy End auf. Denn der quirlige Kämpfer, der über 120 Minuten unermüdlich rackerte, schoss in der Verlängerug das Traumtor des Tages. Per Bogenlampe, die sich über Wattens-Keeper Philipp Oswald ins Tor senkte, traf er in der Verlängerung (99.) zur 2:1-Führung. Da war der Einzug unter die letzten Vier bereits in Griffweite.

Erinnerung an 2011

Doch Wattens glich noch vor dem Wechsel per Elfmeter (Feyrer war der Ball unglücklich an die Hand gesprungen) aus. In der regulären Spielzeit waren zunächst die Gäste dominierend, doch die Austria kam nach dem 0:1 durch Dedic zurück ins Spiel und schaffte durch Feyrer (60.) verdient den Ausgleich. Der Rest ist Historie, ist die Austria nun der einzige Vorarlberger Klub, der zum zweiten Mal (nach 2011) im Semifinale steht.

Dietmar Hofer

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