21.01.2020 10:17 |

Moderates Wachstum

Wiener Flughafen 2019 mit neuem Passagierrekord

Die Flughafen-Wien-Gruppe blickt auf ein starkes Jahr zurück und erwartet für heuer eine Steigerung des Umsatzes auf 870 Millionen Euro. Im Vorjahr verzeichnete die Gruppe inklusive der Beteiligungen Malta und Kosice (Slowakei) ein Plus beim Passagieraufkommen von 15 Prozent auf 39,5 Millionen Reisende. In Wien erreichte das Unternehmen, an dem die Stadt Wien und das Land Niederösterreich wesentliche Anteile halten, sogar einen Passagierrekord mit 31,7 Millionen Fluggästen.

Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen rechnet man 2020 mit 395 Millionen Euro. Das Nettoergebnis werde bei mindestens 180 Mio. Euro liegen. Für Investitionen sind heuer rund 230 Mio. Euro vorgesehen.

Erstmals mehr als 31 Millionen Fluggäste
Für 2020 rechnet die Flughafen-Wien-Gruppe mit einem Passagierwachstum von drei bis vier Prozent. Im Vorjahr wurde von der Gruppe mit 39,5 Millionen Passagieren ein Passagierzuwachs von 15 Prozent gegenüber 2018 registriert. Am Standort Wien knackte der Flughafen Wien erstmals in seiner Geschichte die 31-Millionen-Marke und zählte mit 31.662.189 Passagieren um 17,1 Prozent mehr Reisende als 2018.

Das höchste Passagieraufkommen verzeichnete die Destination London mit 707.237 abgeflogenen Passagieren, gefolgt von Frankfurt mit 562.166 Passagieren und Berlin mit 514.974. Die meisten abfliegenden Passagiere auf der Langstrecke verbuchte die Destination Bangkok mit 178.010 Fluggästen.

Deutlicher Dividendenanstieg erwartet
„2019 war ein starkes Jahr für die Flughafen Wien AG und die Aktionäre und Mitarbeiter erwartet ein deutlicher Dividendenanstieg mit einer auf 60 Prozent erhöhten Ausschüttungsquote“, so Airport-Chef Günther Ofner. Im Mai 2020 eröffne der neue Office Park 4 mit über 26.000 Quadratmetern Bürofläche und das Interesse am Flughafen als Betriebsstandort sei ungebrochen hoch. Heuer werden rund 25.000 Menschen am Standort beschäftigt sein.

Positive Impulse durch neue Regierung
Lob kommt am Dienstag für die Politik der neuen Regierung. „Vom neuen Regierungsprogramm erwarten wir positive Impulse, vor allem durch die angekündigte Senkung der Körperschaftssteuer, den Ausbau der Bahn Richtung Bratislava und das Bekenntnis zum einheitlichen, europäischen Luftraum. Das sollte die negativen Folgen der höheren Ticketsteuer überkompensieren“, so Ofner in einer Aussendung.

Die Anzahl der Starts und Landungen legte um 10,7 Prozent zu. Die steigenden Passagierzahlen dürften auch mit den Billigairlines zusammenhängen, die sich im Kampf um Fluggäste gegenseitig unterbieten. Das Frachtaufkommen verzeichnete im Jahr 2019 ein Minus von 3,9 Prozent.

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