16.01.2020 05:45 |

Krieg mit Shiffrin

Vlhova: „Freundinnen werden wir wohl keine mehr!“

Kein Waffenstillstand im Krieg der Slalom-Prinzessinnen! Petra Vlhova wurde am Dienstag in Flachau erneut zur Slalom-Prinzessin der Nacht, ihrer Rivalin Mikaela Shiffrin blieben nur Rang drei, etliche Tränen und kaum verhohlener Ärger über die tolle Form der Slowakin. "Freundinnen werden wir wohl nicht mehr“, so Vlhova. Das nächste Duell steigt Samstag beim Riesentorlauf in Sestriere.

Mikaela Shiffrin kämpfte bei den TV-Interviews und auch bei der Pressekonferenz mit den Tränen. Die Freude über Platz drei war enden wollend. Zudem war die Amerikanerin hörbar um Deeskalation bemüht: „Ihr wisst, dass mein Trainer Mike Day den zweiten Lauf gesetzt hat. Und ich möchte klarmachen: Er hat ihn nicht gegen Petra Vlhova gesetzt. Ich will das nicht. Und es geht auch nicht. Weil sie im Moment die beste Skifahrerin der Welt ist.“

Die Slowakin, die sich am Dienstagabend zum zweiten Mal in Serie zur Snowspace-Prinzessin gekürt und das Rekord-Preisgeld in Höhe von 70.000 Euro erobert hat, war von diesem Bekenntnis aber völlig unbeeindruckt. Denn für sie war der sehr drehende zweite Lauf genau das „Gift“, das sie beinahe nicht vertragen hätte: „Ich mag solche Kurse überhaupt nicht. Und ich hatte auch wirklich schwer zu kämpfen. Zum Glück ist es sich noch ausgegangen“, zeigte sich die 24-Jährige erleichtert.

Seit 25 Slalom-Rennen
Nach dem 25. Slalom-Rennen in Folge, bei dem die Siegerin entweder Shiffrin (19x) oder Vlhova (6x) hieß, umarmten sich die Konkurrentinnen, beteuerten den gegenseitigen Respekt - und gingen getrennt ihres Weges. Vlhova brummend: „Freundinnen werden wir wohl nicht mehr. Wir würden’s gerne sein, ja, aber wir sind beide Athletinnen und wollen an die Spitze. Da gibt’s das nicht.“

Georg Fraisl, Kronen Zeitung

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