15.01.2020 05:47 |

„So spielen wir nicht“

Kurs gegen Vlhova? Shiffrin kämpfte mit den Tränen

Ski-Superstar Mikaela Shiffrin landete beim Slalom-Flutlichtspektakel am Dienstag in Flachau auf Rang drei hinter der Siegerin Petra Vlhova (SVK) und der Schwedin Anna Swenn-Larsson. Zu wenig für die hohen Ansprüche der US-Amerikanerin. Dass man den Kurs im zweiten Durchgang „gegen“ Vlhova gesetzt habe, bestritt sie aber bei einer emotionalen Pressekonferenz vehement, kämpfte dabei mit Tränen. „Solche Spiele spielen wir nicht.“

Ihr Trainer Mike Day hatte extra einen stark drehenden zweiten Lauf gesetzt, um der vierfachen Slalom-Weltmeisterin bei der Aufholjagd zu helfen. Die aber verlor sogar noch einen Platz, wirkte nach der zweiten Slalom-Niederlage in Folge und dem Sturz im Kombi-Super-G von Zauchensee nachdenklich. Zwar hat sie jetzt erstmals an einem Weltcup-Ort sieben Podestplätze geschafft, von ihrem 65. Weltcupsieg war Shiffrin aber weit entfernt.

„Das ist jetzt die Realität“
„Ich bin zufrieden mit dem Podest, aber enttäuscht über mein Skifahren“, gestand die verunsichert wirkende Amerikanerin. „Der Eindruck täuscht nicht“, gab die dreifache Weltcup-Gesamtsiegeirn offen zu. „Ich habe zuletzt versucht, im Training Dinge zu ändern. Offenbar ist es nicht gelungen. Das ist jetzt die Realität.“

„Mikaela ist und bleibt ein Champion“
Vlhova rettete jedenfalls ein Zehntel Vorsprung ins Ziel und wiederholte trotz nur fünftbester Laufzeit im Finale ihren Vorjahrestriumph. „Heute war es echt ein Kampf, ein harter Tag“, gestand die Slowakin. „Mikaelas Trainer weiß, was ich nicht mag und die Piste war nicht mehr perfekt. Ich habe viele Fehler gemacht. Deshalb fühlt sich der Sieg echt fantastisch an. Aber Mikaela ist und bleibt ein Champion.“

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