Nibelungenbrücke

Radfahr-Strecke bleibt in Linz auch weiter überirdisch

Keine Mehrheit im Linzer Gemeinderat hat ein Antrag der Freiheitlichen gefunden, den Radfahr- und Fußgängerübergang zwischen Hauptplatz und Nibelungenbrücke in die Unterführung zu verlagern und so Staus für Autofahrer zu verhindern. Die SPÖ hegt andere Pläne: Neben der Neugestaltung der Radwege auf der Nibelungenbrücke soll auch die Unterführung ganz aufgelassen werden.

Neben einer Unterführung für Fußgänger besteht zwischen Brückenkopfgebäude und Nibelungenbrücke eine Unterführung für Fußgänger. Zusätzlich wurde oberirdisch auf der Straße neben einem Radfahrerübergang auch ein ampelgeregelter Fußgängerübergang errichtet, den etwa Rollstuhlfahrer benutzen dürfen.

Dies brachte nun die Freiheitlichen auf die Palme: "Zu Stoßzeiten müssen rechtsabbiegende Autofahrer vom Hauptplatz Staus und Wartezeiten in Kauf nehmen", so FPÖ-Gemeinderat Manfred Haimbuchner, der deshalb in der gestrigen Sitzung einen Antrag zur Verbesserung des Verkehrsflusses einbrachte.

"Der Verkehr muss an dieser Stelle von der Fahrbahn verlagert werden, dazu könnte man auch die Unterführung verwenden." Der Antrag wurde zwar abgelehnt, wird aber im Verkehrsausschuss erneut behandelt. Für SPÖ-Verkehrsstadt Klaus Luger kommt ein "Verbannen des Verkehrs" unter die Erde an dieser Stelle nicht in Frage. Im Gegenteil: "Wir wollen die bestehende Unterführung bald ganz auflassen, wenn wir die Erlaubnis dazu bekommen", so Luger.

Kronen Zeitung

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