14.01.2020 15:58 |

Will Steuern senken

Blümel verspricht: „Leuten mehr im Börsel lassen“

Es wird ein spannendes Jahr für Gernot Blümel. Denn der frischgebackene Finanzminister ist nebenbei auch Regierungskoordinator und ÖVP-Spitzenkandidat für die Landtagswahlen in Wien. Wie er das alles unter einen Hut bringen will und was seine zentralen Vorhaben im Finanzsektor sind, hat er im krone.tv-Talk mit Moderator Gerhard Koller erzählt. Blümel bleibt jedenfalls bei seinem Credo, „keine neuen Schulden“ zu machen ...

„Es ist wichtig, dass der Staat einen gewissen Handlungsspielraum hat, um in Krisenzeiten den Menschen zu helfen“, betont Blümel die Wichtigkeit, nicht mehr auszugeben als man einnimmt. Neben dem „Ende der Schuldenpolitik“ will er den Menschen aber auch „mehr im Börserl lassen“. Dafür soll eine Steuerreform sorgen, beginnen will man damit nächstes Jahr mit der Senkung der untersten Einkommenssteuerstufe von 25 auf 20 Prozent.

„Ökologische Umsteuerung wird erst verhandelt“
Für die ökologische Steuerreform will sich Blümel eineinhalb bis zwei Jahre nehmen: „Wir müssen alle Konzepte auch auf europäischer Ebene genau beleuchten, um zu schauen, was am besten für die Menschen und den Standort Österreich ist.“ Wie eine solche Umsteuerung konkret aussehen und finanziert werden soll, konnte er noch nicht sagen.

Was Gernot Blümel bei der Reform der Kapitalertragssteuer plant, wie er die Rot-Weiß-Rot-Karte ausbauen will und wie die Regierungskoordination gemeinsam mit Werner Kogler funktioniert, sehen Sie im kompletten Interview im Video oben. Neben seiner Arbeit im Finanzministerium wird Blümel im Herbst auch als ÖVP-Spitzenkandidat in die Wien-Wahl gehen.

Langweilig wird dem 38-Jährigen 2020 jedenfalls nicht, auch weil er im März zum ersten Mal Vater wird.

Markus Steurer
Markus Steurer
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