09.01.2020 20:42 |

92% weniger als 2015!

Frontex: Illegale Einreisen in EU auf Tiefststand

Die Zahl illegaler Einreisen in die EU ist im Vorjahr auf den niedrigsten Stand seit 2013 gesunken. 2019 wurden rund 139.000 irreguläre Grenzübertritte gezählt, wie die EU-Kommission unter Berufung auf vorläufige Zahlen der europäischen Grenzschutzagentur Frontex am Donnerstag via Twitter mitteilte.

Das entspricht einem Rückgang um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zu 2015, als es große Flüchtlingsbewegungen gab, sei dies sogar ein Rückgang um 92 Prozent.

Zahl der Afghanen seit 2018 verdreifacht
Unter den Migranten waren 2019 mit fast einem Viertel besonders viele Afghanen, hieß es. Die Zahl habe sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht. Die meisten von ihnen überquerten den Angaben zufolge das östliche Mittelmeer. Dort habe es einen deutlichen Anstieg der illegalen Grenzübertritte gegeben.

Über das westliche Mittelmeer und die zentrale Mittelmeerroute seien dagegen weniger Menschen gekommen, heißt es seitens Frontex.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.