27.06.2010 17:11 |

"Fühle mich noch fit"

Otto Rehhagel denkt noch nicht an die Trainer-Pension

Auch nach dem Rückzug als griechischer Teamchef sieht Otto Rehhagel das Ende seiner Trainerkarriere noch nicht gekommen. "Ich höre nicht auf, ich habe keine Sekunde daran gedacht aufzuhören. Ich fühle mich fit. Ich mache nur eine kurze Pause", sagte der 71-Jährige am Sonntag, vier Tage nach dem WM-Aus der Griechen.
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Es habe in den vergangenen zwei Monaten schon Anfragen gegeben, berichtete Rehhagel weiter. "Aber darüber spreche ich jetzt nicht." Selbst eine Rückkehr in die Bundesliga hält der Trainer-Oldie für möglich. "Ich schließe überhaupt nichts aus. Ich habe mich ja selbst in die Freiheit entlassen und mache nur das, was mir passt. Ich will meine immense Erfahrung weitergeben. Wenn die einer braucht, stehe ich zur Verfügung."

Am vergangenen Donnerstag hatte Rehhagel nach neun Jahren einen Schlussstrich unter seine Tätigkeit als Coach der Hellenen gezogen, die er 2004 sensationell zum Europameistertitel geführt hatte. Bei der WM hatte sein Team das Achtelfinale verpasst, Rehhagels Bilanz fällt trotzdem positiv aus. "Wir haben mehr erreicht, als uns viele zugetraut haben. Ich hatte ja schon vor der WM gesagt, dass bei uns alles stimmen muss."

Greichenland braucht Neuanfang
Griechenlands Verbandspräsident Sofoklis Pilavios habe ihn noch einmal umstimmen wollen. "Aber für mich war der Zeitpunkt des Abschieds gekommen. Die Mannschaft ist intakt und wir haben etliche junge Spieler ans Team herangeführt. Aber Griechenland braucht einen Neuanfang", meinte Rehhagel. Für den Deutschen war es ein Abschied mit Wehmut: "Griechenland ist ein Stück meines Lebens. Ich hatte ein außergewöhnliches Verhältnis zu den Menschen in Athen. Sie haben mich immer mit viel Respekt und großer Herzlichkeit behandelt. Das vergisst man nicht."

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