Bei der Fußball-WM im Sommer und Olympia 2028 bleibt Fans aus knapp 40 Ländern die Einreise in die USA verwehrt. Die Regierung um Präsident Donald Trump hat nun neben den beiden Top-Events weitere Sport-Wettkämpfe als Großveranstaltungen eingestuft, bei denen es Ausnahmeregelungen gibt.
Diese betreffen aber nur Athleten, Trainer und Betreuer der teilnehmenden Nationen. Das geht aus einem Schreiben des US-Außenministeriums hervor, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet.
Zu den Wettbewerben mit Ausnahmeregelungen zählen unter anderem Formel-1-Rennen, Spiele der großen Profiligen NBA, NFL, NHL und Golfturniere. Es wird jedoch klargestellt, dass ausländische Zuschauer, Medienvertreter und Sponsoren aus jenen Ländern, die dieselben Veranstaltungen besuchen wollen, weiterhin von der Einreise ausgeschlossen bleiben, sofern sie nicht eine andere Ausnahmeregelung erhalten. „Nur ein kleiner Teil der Reisenden zur Weltmeisterschaft, den Olympischen und Paralympischen Spielen sowie anderen großen Sportveranstaltungen wird von dieser Ausnahme profitieren“, hieß es darin.
Länder wie Iran und Haiti betroffen
Von den vollständigen Einreiseverboten der 39 Länder sind beispielsweise Fans der WM-Teilnehmer Iran und Haiti betroffen. Daneben gibt es noch ein teilweises Einreiseverbot für Staatsangehörige mehrerer Länder wie dem Senegal und der Elfenbeinküste. Zu den weiteren Großveranstaltungen neben WM, Olympia und Paralympics gehören beispielsweise auch die dazugehörigen Qualifikationsveranstaltungen oder auch Panamerikanische Spiele oder Sportveranstaltungen, die von einem US-amerikanischen nationalen Sportverband ausgerichtet, genehmigt oder anerkannt werden.
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