08.12.2019 12:15 |

„In Enge getrieben“

Türkis-grüne Verhandlungen: Die Nervosität steigt

Die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und Grünen dauern nun schon überdurchschnittlich lang. Der Druck auf eine baldige Einigung steigt - ebenso die Nervosität. Vor allem in den Untergruppen. Wesentlich ruhiger, so ist zu hören, geht es bei den beiden Parteichefs Sebastian Kurz und Werner Kogler zu.

So manch Grüner fühlt sich von der ÖVP in die Enge getrieben. Prompt wird auf die Bremse gestiegen. Vorarlbergs Landesrat Johannes Rauch zeigt sich skeptisch, dass die Regierung noch vor Weihnachten steht. Und auch der frühere EU-Mandatar Michel Reimon, der sich selbst eine Twitter-Pause verordnet hat und bisher die üblichen Querschüsse hat bleiben lassen, meldet sich wieder zu Wort. Er bemängelt, ebenso wie Rauch, dass sich die ÖVP beim Klimaschutz bisher noch nicht bewegt habe.

Schweigepflicht auferlegt
In der obersten Chefetage wird versucht, diese ersten Misstöne zu ignorieren. Sofort wurde allen auch wieder eine eiserne Schweigepflicht auferlegt. Sebastian Kurz und Werner Kogler verhandeln gemeinsam mit ihren engsten Vertrauten und Beratern das gesamte Wochenende, in der kommenden Woche werden die Gespräche weitergehen.

Große Brocken ungelöst
In vielen Bereichen soll es bereits eine Einigung geben, doch die großen Brocken, nämlich jene, die von Anfang an als größte Stolpersteine galten, Migration, Steuern und Klimaschutz, sind noch nicht fertig. 

Kronen Zeitung

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