05.12.2019 08:18 |

„Ließ sich streicheln“

Lenker nimmt statt „Hund“ nach Crash Kojoten mit

Ein skurriler tierischer Vorfall hat sich vergangene Woche in Kanada ereignet: Eli Boroditsky war in Manitoba gerade auf dem Weg in die Arbeit, als ihm plötzlich ein Vierbeiner in das Auto lief. Er packte den vermeintlichen Hund in seinen Wagen, weil er die verletzte Fellnase nicht im Straßengraben liegen lassen wollte. Als er das Unfallopfer schließlich Arbeitskollegen zeigte, stellten diese erstaunt fest, dass es sich wohl um einen wilden Kojoten handelt.

Boroditsky hatte an diesem Tag Nachtschicht. Als der Vierbeiner seinen Weg kreuzte, schaffte er es nicht mehr rechtzeitig, auszuweichen - das Tier wurde in den Straßengraben geschleudert. Der Mann wollte es dort nicht anderen Raubtieren überlassen und hievte den 14 Kilogramm schweren Kojoten auf die Rückbank seines Hyundai. „Ich habe ihn gestreichelt, es war unglaublich, wie zutraulich er war“, berichtete der Arbeiter.

„Ich dachte, es wäre ein Deutscher Schäferhund oder ein Husky“
In der Arbeit angekommen, sahen sich Kollegen den Patienten im Wagen etwas genauer an - sie teilten Boroditsky schließlich mit, dass er offenbar ein Wildtier mitgenommen hatte. „Ich dachte, es wäre ein Deutscher Schäferhund oder ein Husky“, so Boroditsky zu CNN. Der Kanadier alarmierte die Tierrettung, die den Kojoten am nächsten Tag abholte. Der Vierbeiner durfte bis dahin die Nacht im warmen Auto verbringen.

Im Wildlife Haven Rehabilitation stellte man schließlich ein Schädeltrauma und weitere Verletzungen am Kopf sowie den Beinen der Kojotendame fest. Nachdem sie sich erholt habe, werde man sie wieder in die Wildnis entlassen, so die Leiterin der Organisation.

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Miriam Krammer
Miriam Krammer
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