03.12.2019 12:53 |

Infrastrukturpaket

S-Bahn-Ausbau soll jetzt auf Schiene

Advent ist die Zeit der Wunschzettel. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und ÖBB-Vorstandschef Andreas Matthä schickten einen an die künftige Bundesregierung. Der Inhalt: ein zwei Milliarden Euro teures Schienen-Infrastrukturpaket für den Ausbau der S-Bahn - um den öffentlichen Verkehr zu attraktivieren.

2027 wird laut Prognosen die Bevölkerungszahl Wiens die Zwei-Millionen-Grenze überschreiten. Grund genug, die Weichen für den Öffi-Ausbau zu stellen. Potenzial gibt es bei der S-Bahn noch genug, obwohl vor drei Jahren ein erstes Maßnahmenbündel fixiert wurde.

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Ein attraktives Angebot motiviert die Menschen zum Umsteigen auf die Öffis und schont damit auch Umwelt und Klima.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ)

Um das Angebot weiter zu verbessern, haben Stadt und ÖBB nun ein zweites Infrastrukturpaket fixiert. Die wichtigsten Punkte:

  • Viergleisiger Ausbau der Südstrecke zwischen Meidling und Mödling (NÖ) mit neuen Haltestellen am Rosenhügel sowie in Brunn am Gebirge (NÖ).
  • Modernisierung der Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf mit längeren Bahnsteigen.
  • Zweigleisiger Ausbau der Strecke zwischen Wien-Hütteldorf und Penzing. Der Bahnhof Hütteldorf soll ebenfalls erneuert werden.
  • Zwölf Bahnhöfe sollen modernisiert werden - darunter Matzleinsdorfer Platz und Handelskai.
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In den vergangenen acht Jahren hat sich die Zahl der Fahrgäste um ein Drittel erhöht. Wir versuchen, die Kapazitäten zu steigern.

ÖBB-Vorstandschef Andreas Matthä

Bund soll Mega-Anteil der Investitionen tragen
Zwei Milliarden Euro kostet der Ausbau. Bürgermeister Ludwig hofft, dass der Bund wie bisher 80 Prozent der Kosten übernimmt. Sobald eine neue Regierung steht, sollen die Gespräche beginnen.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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