Austrias Fan-Skandal

Kraetschmer: „Brauchen solche Leute nicht bei uns“

Den Kopf gesenkt, den Blick aufs Handy, eine gewisse Bleiche im Gesicht. So saßen Austrias Vorstände Peter Stöger und Markus Kraetschmer in der Paschinger Mixed-Zone. Gezeichnet von der siebenten Ligapleite (0:2 gegen den LASK), aber noch viel mehr vom Verhalten der Anhänger.

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Die beim LASK zehn Minuten vor Schluss das Stadion mit Rauchbomben einnebelten, mit einem Leuchtstift auf eine Tribüne feuerten, weshalb Mütter und Kinder flüchteten. Kraetschmer zur „Krone“ über …

Die Pleite: „Eine gerechte Niederlage, weil wir unsere wenigen Chancen leider nicht genützt haben.“

Die Anhänger: „Das Verhalten sogenannter Fans liegt schwerer im Magen als das 0:2. Wenn man gegen meine Person Unmutsäußerungen und Transparente macht, ist das zu akzeptieren. Aber was dann passiert ist - da muss man sich bei allen entschuldigen, das hat nichts auf dem Fußballplatz verloren. Man muss auch analysieren, wie diese Dinge in den Sektor kommen.“

Die Folgen: „Wir analysieren mit szenekundigen Beamten das Videomaterial. Es gibt dann verbandsrechtliche Möglichkeiten wie Stadionverbote - wir werden aber auch den finanziellen Schaden, der beträchtlich sein wird, einfordern. Wenn man aktiv als Klub mithilft Täter auszuforschen, kommt es von der Liga zur Strafreduktion - das ist unsere Pflicht.“

Das Signal: „Größtmögliche Härte und Strenge, unsere Botschaft muss ganz klar sein: Solche Leute brauchen wir nicht bei uns!“

Ilzer sitzt fest im Sattel
Und laut Peter Stöger auch keinen neuen Trainer: „Der steht nicht zur Diskussion!“ Ebenfalls kein Thema dürfte nach den letzten Auftritten und nur drei Punkten Vorsprung auf den Letzten die Meisterrunde sein. „Es bringt nichts permanent zu schauen, wie viel nach oben fehlt. Wenn wir nicht punkten, ist es egal, was die Gegner machen.“

Florian Gröger, Kronen Zeitung

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