24.10.2019 09:54 |

Wirbel im Königshaus

Die Queen hat Harry und Meghan aussortiert

Prinz Harrys aufsehenerregendes Interview, in dem er erklärte, sein Bruder Prinz William und er befänden sich im Augenblick auf „verschiedenen Pfaden“, sorgt offenbar nicht nur in der britischen Presse für Wirbel, sondern auch im engsten Familienkreis des Herzogs von Sussex. Auch der Vorwurf seiner Frau Meghan, die britische Mentalität der „stiff upper Lip“ („eine steife Oberlippe behalten“), der die Königsfamilie folge, sei „innerlich wahrscheinlich schädlich“, dürfte wenig zum Familienfrieden beigetragen haben. Die Königin soll besonders empört sein und Harry und Meghan bereits aussortiert haben. 

Obwohl sich keiner aus der Königsfamilie öffentlich dazu äußern wird, verrieten Palastinsider mittlerweile, dass Harrys Interview über das Zerwürfnis mit Prinz William („haben gute und schlechte Tage“) für viel Unmut gesorgt hat.

William besorgt, Charles sauer
Die BBC berichtete aus sicheren Quellen, dass Prinz William sich Sorgen um die angeschlagene mentale Gesundheit seines kleinen Bruders mache. Ihr Vater Prinz Charles soll hingegen richtiggehend sauer auf seinen Sohn und seine Schwiegertochter sein.

Der britischen Thronfolger, der im Augenblick in Japan weilt, wo er der Inthronisierung des neuen Tenno Naruhito bewohnte, sei der „Daily Mail“ zufolge empört, dass sein Sohn sich dermaßen ins Rampenlicht gestellt habe, während der Rest der Familie versucht, gute Arbeit zu leisten.

„Dem Vater so etwas anzutun“
Ein königlicher Insider sagte der „Sun“: „Der Prinz von Wales ist im Moment sehr beschäftigt, Japan zu bereisen, einschließlich eines Besuchs bei dem walisischen Rugby-Team. Aber der Punkt ist, dass diese ganze Aufregung die Arbeit, die er leistet, vollständig untergraben hat, genau wie es die Arbeit untergraben hat, die Prinz William und Kate in Pakistan geleistet haben.“

Und weiter: „Es ist eine Sache, es deinem Bruder anzutun. Es ist eine ganz andere Sache, dem Vater und Geldgeber so etwas anzutun.“

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„Es ist eine Sache, es deinem Bruder anzutun. Es ist eine ganz andere Sache, dem Vater und Geldgeber so etwas anzutun.“

Ein Palast-Insider über Prinz Harrys Interview

Queen gekränkt
Auch die britische Königin Elizabeth, die mit ihren 93 Jahren schon viele Skandale überstanden hat, soll wenig davon halten, dass ihr Enkel und seine Frau mit ihren Problemen an die Öffentlichkeit gehen.

Herzogin Meghan hatte in dem vom britischen TV-Sender ITV ausgestrahlten Interview, das während ihrer Afrika-Reise entstanden ist, erklärt, dass sie während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt ihres Sohnes Archie durch das Interesse der Presse eine „äußerst schwierige Zeit“ erfahren habe.

„Ich habe wirklich versucht, diese britische Sensibilität einer ‘stiff upper lip‘ anzunehmen“, sagte Meghan in der Fernseh-Doku. Die britische Redewendung drückt aus, entschlossen und emotionslos zu bleiben, wenn es schwierig wird. „Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Aber ich denke, was das innerlich macht, ist wahrscheinlich wirklich schädlich.“ Außerdem klagte sie, nur „zu existieren, nicht zu leben“.

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"Ich habe wirklich versucht, diese britische Sensibilität einer 'stiff upper lip' anzunehmen"

Herzogin Meghan

Maxime der Queen infrage gestellt
Die ehemalige Schaupielerin stellte mit diesen Aussagen ausgerechnet die berühmteste Maxime von Queen Elizabeth infrage, die so erzogen wurde, dass man sich „niemals beschwert und niemals erklärt.“

In Ungnade gefallen?
Adleraugen wollen bereits ein Indiz entdeckt haben, dass das Herzogpaar Sussex bei der Queen in Ungnade gefallen ist. Als die Monarchin im Sommer den britischen Premierminister Boris Johnson empfing, standen auf einem Tisch im Palast noch drei Fotos: ein Verlobungsfoto von William und Kate, ein Verlobungsfoto von Harry und Meghan sowie ein Foto der beiden Prinzen.

Foto entfernt
Als die Königin jetzt Lakisha Grant im Buckingham-Palast empfing, fehlte das Foto von Prinz Harry und Herzogin Meghan. Zufall? Möglicherweise. Die Queen lässt die Fotos öfters ausstauschen. Doch sei es auffällig, heißt es, dass sie ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt William und Kate stehen ließ, Harry und Meghan aber entfernte.

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