20.10.2019 17:53 |

Wunder in den USA

Baby überlebt Chemotherapie im Bauch der Mutter

Jade Devis war schwanger, als sie die Schockdiangnose Brustkrebs erhielt. Trotz des Rats mehrerer Ärzte entschied sich die 36-jährige Kalifornierin, für ihr eigenes Leben und jenes ihres ungeborenen Kindes zu kämpfen. Ihr Kampf wurde ein medizinisches Wunder: Devis geht es soweit gut - und sie hat einen gesunden Sohn zur Welt gebracht.

Als Devis im März 2019 einen Knoten in ihrer Brust entdeckte, eilte sie sofort zu ihrem Arzt. Dieser schickte sie weiter zu einem Radiologen. Dort hielt man den Knoten aber für eine Begleiterscheinung der Schwangerschaft. Doch die 36-Jährige blieb skeptisch und bestand auf eine Biopsie. Und die Sorge der werdenden Mutter war berechtigt. Die Analyse der Gewebeprobe ergab eine seltene und aggressive Form des Brustkrebs.

Ärzte hielten Überlebenswahrscheinlichkeit des Kindes für sehr gering
Die einzige Möglichkeit nach Entfernung des Knotens war eine intensive Chemotherapie. Die Ärzte warnten jedoch, dass das Kind die Behandlungen wahrscheinlich nicht überleben würde. Daher wäre eine Abtreibung ratsam. Doch Devis wollte die Entscheidung über das Leben ihres Sohnes nicht in die Hand anderer Menschen legen und nahm den Kampf auf.

Eine speziell auf sie und das Baby abgestimmte Therapie, die von einem großen Team von Spezialisten der Loma-Linda-Universitätsklink in Kalifornien geleitet wurde, führte tatsächlich zum „medizinischen Wunder“, von dem die beteiligten Ärzte nun sprechen.

Letzte Chemotherapie im November zu Ende
Im Juli gebar Devis ihren Sohn Bradley. „Für mich ist er ein Wunder. Ich fühle mich gesegnet, wenn ich ihn ansehe. Mehr kann ich nicht verlangen“, wird die 36-jährige alleinerziehende Mutter in den Medien zitiert. Ende November geht die Chemotherapie der Frau zu Ende. Ihre Ärzte sind zuversichtlich, dass der Krebs dann völlig besiegt sein wird.

Gabor Agardi
Gabor Agardi
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