Suche in Frankenburg

„Armbandfon“ soll den Angehörigen Sicherheit geben

Eine erfolgreiche Suchaktion nach einem 21-Jährigen mit Down-Syndrom in Frankenburg in der Nacht auf Samstag zeigt exemplarisch, wie hilfreich ein Kontroll-Medium sein kann. Wie zum Beispiel eine Uhr mit integriertem Notruf auf Knopfdruck, ein „Armbandfon“.

Der beeinträchtigte 21-Jährige wollte alleine spazieren gehen, war dann weg. Die örtliche Feuerwehr konnte ihn nach kurzer Zeit 50 Meter von zuhause entfernt unversehrt auffinden. „Wir haben sehr viele Einsätze im Demenzbereich. Ich wurde immer wieder von Angehörigen gefragt, ob es etwas gibt, um den Opa zu orten, wenn er wieder abgehauen ist“, erzählt Alexander Seemann, Hundeführer bei der Linzer Bergrettung.

Rufhilfegerät für den Notfall
Aufgrund seiner Erfahrungen vertreibt er zusammen mit der Firma Dialog Care eine „Armbandfon“ getaufte Uhr mit integriertem Notruf. „Diese Uhren sind auch für Single-Senioren sinnvoll, die noch mobil sind, aber sich fürchten, zuhause einen Unfall zu haben“, erklärt Seemann. Ein ähnliches Rufhilfegerät für das Zuhause für allein lebende ältere Menschen bieten auch das Rote Kreuz und der Samariterbund an.

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