Möglicher Nachfolger?

„Blödsinn!“ Warum Schwarz noch kein Hirscher ist

Wintersport
05.09.2019 10:40
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nach dem Karriereende Marcel Hirschers klafft im heimischen Skiverband (ÖSV) ein Loch. Kurzfristig wird das Fehlen der Erfolgsfigur kaum zu kaschieren sein, das verdeutlichen schon die nackten Zahlen der jüngeren Vergangenheit. Der Kärntner Marco Schwarz (24) wurde medial bereits als möglicher Kronprinz Hirschers ins Rennen geführt. „Das ist Blödsinn“, sagt Andreas Puelacher, der Herren-Rennsportleiter im ÖSV, angesichts dessen Gesundheitszustand.

Der dreifache WM-Medaillengewinner von Aare 2019 hat sich im Saisonfinish das Kreuzband gerissen. An den Gesamtweltcup ist daher, so Puelacher, nicht zu denken. „Du brauchst nach einem Kreuzbandriss eineinhalb Jahre, um wieder dort zu sein, wo du davor warst.“

Zudem war Schwarz schon vor seiner Verletzung vor allem durch den Kippstangen-Wald schnell, in der Kerndisziplin Riesentorlauf klafft eine Riesenlücke. Hinter Disziplinsieger Hirscher gab es mit dem so schnellen wie ausfallgefährdeten Manuel Feller nur noch einen Österreicher in den Top 20.

Hirscher-Qualitäten in Mannschaft reinbringen
„Die Riesentorläufer haben in der letzten Saison mannschaftlich gute Rennen gehabt. Aber auch Rennen, wo der Marcel alles abgedeckt hat“, erklärte ÖSV-Sportdirektor Anton Giger. „Die Qualitäten, die der Marcel gelebt hat, die wollen wir natürlich in die Mannschaft reinbringen.“ Er meint damit vor allem Hirschers Akribie, seinen Erfolgshunger und sein fanatisches, an der Grenze zur Perfektion arbeitendes Serviceteam. Denn Hirschers Körperbau, der ihn auch der nahezu perfekte Athlet werden ließ, der lässt sich nicht nachahmen.

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