29.08.2019 14:11 |

Clan-Fehden eskalieren

Straßenkämpfe in Berlin mit Machete und Schildern

Auf Berlins Straßen tobt derzeit ein regelrechter Krieg zwischen verfeindeten Clans. Am Dienstag eskalierte ein Streit zu einer Massenschlägerei: Bis zu 50 Personen waren laut Polizei an dem Handgemenge beteiligt, bei dem neben einer Machete und mehreren Messern auch Straßenschilder als Waffen eingesetzt wurden (siehe Video oben). Der Vorfall ist nur einer von mehreren Schlägereien, die der Polizei in jüngster Zeit zu schaffen machten.

Zwei Männer wollten sich am Dienstagnachmittag im Stadtteil Neukölln zu einem Gespräch treffen. Während sie noch im Auto saßen, wurde der Wagen von tobenden Angreifern attackiert. „Nachdem von diesem Auto abgelassen worden war, stiegen die Personen aus“, zitiert die „Morgenpost“ die Polizei.

Schließlich geriet der Konflikt völlig aus dem Ruder. Am Ende prügelten Dutzende Menschen aufeinander ein, rissen dafür auch Straßenschilder aus ihrer Verankerung, um damit um sich zu schlagen. Die Exekutive konnte später auch eine Machete und mehrere Messer sicherstellen.

Nachdem die Polizei eingeschritten war und den Disput beendet hatte, bleiben vier Verletzte zurück - der jüngste ist erst 13 Jahre alt. An dem Vorfall sollen laut „Morgenpost“ Syrer und Libanesen beteiligt gewesen sein - darauf ließen die Schaulustigen am Einsatzort schließen, die aus dem Umfeld von Großfamilien stammten, auf die die Polizei schon seit Längerem ein wachsames Auge habe.

Am gleichen Ort war es schon am Vortag zu einer Auseinandersetzung zwischen 15 Personen gekommen, zwei junge Männer wurden dabei verletzt. Vor zwei Wochen gab es ebenfalls einen Großeinsatz. Der Anlass für die Gewalteskalation soll ein die Gewinne nicht ausbezahlender Glücksspielautomat gewesen sein. Ein 40-Jähriger erlitt einen Messerstich in den Rücken.

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