Zurück aus Urlaub:

Haimbuchner will kein Öl ins FPÖ-Feuer gießen

Am Samstag ist FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner aus dem Urlaub zurückgekehrt. Was sagt eigentlich er zu den Einschätzungen, die FPÖ stehe vor einer Spaltung (Hofer-Lager versus Kickl-Lager, Regierung oder Opposition). Kurz gesagt: Er gießt kein Öl ins FPÖ-Feuer, das er allerdings eh überhaupt nicht sieht.

Die personellen Weichen seien ja gestellt in Richtung Bundesparteitag im September. Es gebe keinen Grund, irgendetwas daran zu ändern, und er sehe auch keine Tendenzen in Richtung Spaltung oder Auseinanderdividieren. Norbert Hofer wird als Bundesparteichef kandidieren, Herbert Kickl als einer seiner Stellvertreter. Auch Haimbuchner bewirbt sich erneut als Bundesparteiobmann-Stellvertreter.

Regieren, aber nicht um jeden Preis
Aber die gerade auch schwelende inhaltliche Frage, ob die FPÖ wieder eine Regierungsbeteiligung anstreben oder doch in Opposition gehen solle? „Ziel einer Partei muss es auf allen Ebenen sein, zu gestalten. Daher: regieren - aber nicht um jeden Preis“, bekräftigt Haimbuchner, auch wenn sich diese Frage erst mit dem Wahlergebnis stelle. Das Regierungsprogramm von 2017 sei aktuell und solle umgesetzt werden. Bis dahin gelte es aber, alle aufgetretenen „Sachverhalte“ (schreddern, Ibiza-Video, Casinos-Vorstand) bei FPÖ und ÖVP aufzuklären.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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